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Als ich, auf der Reise, zufällig

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« Die Nacht ist feucht und stürmisch Buch der Lieder (1827) Wir saßen am Fischerhause »
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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Als ich, auf der Reise, zufällig
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 182–184
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1823–1824
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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[182]

VI.

     Als ich, auf der Reise, zufällig
Meines Liebchens Familie fand,
Schwesterchen, Vater und Mutter,
Sie haben mich freudig erkannt.

5
     [183] Sie fragten nach meinem Befinden,

Und sagten selber sogleich:
Ich hätte mich gar nicht verändert,
Nur mein Gesicht sey bleich.

     Ich fragte nach Muhmen und Basen,

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Nach manchem langweil’gen Gesell’n,

Und nach dem kleinen Hündchen,
Mit seinem sanften Bell’n.

     Auch nach der vermählten Geliebten
Fragte ich nebenbei;

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Und freundlich gab man zur Antwort:

Daß sie in den Wochen sey.

     Und freundlich gratulirt’ ich,
Und lispelte liebevoll:
Daß man sie von mir recht herzlich

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Viel tausendmal grüßen soll.


     Schwesterchen rief dazwischen:
Das Hündchen, sanft und klein,
Ist groß und toll geworden,
Und ward ertränkt, im Rhein.

25
     [184] Die Kleine gleicht der Geliebten,

Besonders, wenn sie lacht;
Sie hat dieselben Augen,
Die mich so elend gemacht.