aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten
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| Autor: |
Christian Morgenstern
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| Illustrator: |
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| Titel: |
An den Andern
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| Untertitel: |
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| aus: |
Wir fanden einen Pfad, S. 32
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| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1914
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| Verlag: |
R. Piper & Co.
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
München
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
UB Bielefeld
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| Kurzbeschreibung: |
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bearbeitungsstand
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| fertig
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- [32] AN DEN ANDERN
- Ich hatte mich im Hochgebirg verstiegen.
- Die Felsenwelt um mich, sie war wohl schön;
- doch konnt ich keinen Ausgang mir ersiegen,
- noch einen Aufgang nach den lichten Höhn.
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Da traf ich Dich, in ärgster Not: den Andern!
- Mit Dir vereint, gewann ich frischen Mut.
- Von neuem hob ich an, mit Dir, zu wandern,
- und siehe da: Das Schicksal war uns gut.
- Wir fanden einen Pfad, der klar und einsam
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empor sich zog, bis, wo ein Tempel stand.
- Der Steig war steil, doch wagten wir's gemeinsam...
- Und heut noch helfen wir uns, Hand in Hand.
- Mag sein, wir stehn an unsres Lebens Ende
- noch unterm Ziel, – genug, der Weg ist klar!
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Daß wir uns trafen, war die große Wende.
- Aus zwei Verirrten ward ein wissend Paar.