An den Unsichtbaren (Uhland)

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Textdaten
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Autor: Ludwig Uhland
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Titel: An den Unsichtbaren
Untertitel:
aus: Gedichte von Ludwig Uhland, Seite 104
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1815
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung
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Erscheinungsort: Stuttgart und Tübingen
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Originalherkunft:
Quelle: MDZ München = Commons.
Kurzbeschreibung:
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[104]
An den Unsichtbaren.


Du, den wir suchen auf so finstern Wegen,
Mit forschenden Gedanken nicht erfassen,
Du hast dein heilig Dunkel einst verlassen
Und tratest sichtbar deinem Volk entgegen.

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Welch süßes Heil, dein Bild sich einzuprägen,

Die Worte deines Mundes aufzufassen!
O selig, die an deinem Mahle saßen!
O selig, der an deiner Brust gelegen!

Drum war es auch kein seltsames Gelüste,

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Wenn Pilger ohne Zahl vom Strande stießen,

Wenn Heere kämpften an der fernsten Küste:

Nur um an deinem Grabe noch zu beten,
Und um in frommer Inbrunst noch zu küssen
Die heil’ge Erde, die dein Fuß betreten.