Andere Sagen von der Wettenburg

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Textdaten
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Autor: Bernhard Baader
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Titel: Andere Sagen von der Wettenburg
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 642
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Quelle: Commons, Google
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[642]
Andere Sagen von der Wettenburg.

Alle sieben Jahre, am Jahrestage des Untergangs der Burg, spiegelt sich dieselbe vom Grunde des Mains herauf, und Sonntagskinder sehen auf dem Berge, da wo das Schloß gestanden, eine Höhle und daneben einen Felsen, worin ein großer Ring abgedruckt ist. Auf diesen Ring legte ein Küfer einst sein Bandmesser und schlief nachher ganz in der Nähe davon ein. Beim Erwachen sah er weder Felsen noch Messer mehr, aber nach sieben Jahren fand er beides wieder, als er an dem gleichen Tage dahin kam.

Ein Schäfer, welcher sich vor dem Regen in die Höhle geflüchtet hatte, verfiel darin in Schlaf; als er erwachte, waren unterdessen siebenmal sieben Jahre verflossen und er traf zu Hause Alles verändert.

(Nach mündl. Ueberlieferung mitgetheilt von Bernh. Baader in Mone’s „Anzeiger etc.“ Jahrg. 1838. S. 54.)