Arnoldine Charlotte Henriette Wolf (Schindel)

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Textdaten
Autor: August von Schindel
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Titel: Arnoldine Charlotte Henriette Wolf
Untertitel:
aus: Die deutschen Schriftstellerinnen des neunzehnten Jahrhunderts. Zweiter Theil, M-Z, S. 442–451
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1825
Verlag: F. A. Brockhaus
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Digitalisat auf Commons
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[442] † Wolf (Arnoldine Charlotte Henriette), geb. Weissel, geb. den 21. Januar 1769 zu Kassel, eine Tochter Johann Karl Alexander Weissel’s, Regierungsprocurators in Kassel und Syndicus der Universität Marburg. Ihre Mutter war die Tochter des damaligen Oberschultheißen zu Kassel, Thalmann; beide Aeltern von anerkannter, geprüfter Redlichkeit. Schon in der frühesten Kindheit bekam Arnoldine, wie sie in ihrer Selbstbiographie erzählt, eine Richtung des Gemüths, die sie späterhin durch so manche Labyrinthe ihres Lebens, besonders ihrer Jugendjahre, glücklich hindurchführte. Sie war erst im 4ten Jahre, als sie ihren redlichen Vater, als er kaum das 30ste Jahr zurückgelegt hatte, verlor. Er hinterließ eine junge schöne Witwe von 23 Jahren mit 4 Kindern, von denen das jüngste kaum den 10ten Monat erreicht hatte. Sie schlug mehrere vortheilhafte Gelegenheiten einer zweiten Verbindung aus und zog es vor, im stillen häuslichen Kreise ihrer Kinder zu leben, deren Erziehung sie von den Zinsen des von ihrem Gatten hinterlassenen Kapitals bestritt. Da dieses nicht so bedeutend war, um ihren Kindern eine glänzende Erziehung zu geben, wurde schon früh Liebe zur Arbeitsamkeit und Eingezogenheit in die kindliche Seele gelegt. Dennoch suchte die mütterliche Zärtlichkeit so viel zu erübrigen, daß sie, außer der Sorge für den nothwendigen Unterricht, auch die Wünsche oder hervorstechenden Neigungen ihrer Kinder zu irgend einer Wissenschaft und Kunst befriedigen konnte. – So machte Arnoldine ziemlich bedeutende Fortschritte in der französischen Sprache, im Zeichnen und fast in allen weiblichen Arbeiten, [443] deren Uebung in der Jugend, ihr später als Gattin und Mutter den entschiedensten Vortheil gewährte. Aufgemuntert durch das Lob ihrer Lehrer, Verwandten und Freunde, die die Fassungskraft des jungen Mädchens beobachteten, vertraute sie die Mutter im 12ten Jahre den Händen einer ihr unvergeßlichen Erzieherin, Friederike Bode, später an den Hofmaler Grote in Lemgo verheirathet. Während die ersten Häuser der Residenz darnach geizten, ihre Töchter der Bildung dieses geistreichen Frauenzimmers zu übergeben, hatte Arnoldine das Glück, neben den Eigenschaften, die nur im häuslichen Kreise gedeihen, einen Theil der Talente zu entwickeln, die selbst in weitern Zirkeln einige Ansprüche geben. Unter den Töchtern der ersten Häuser gebildet und erzogen, fand sie auch in ihren Familien Eingang, vorzüglich in der des Ministers von Meyer, dessen schon im 14ten Jahre verstorbene Tochter Karoline ihre vertrauteste Freundin wurde. Nach dem Wunsch ihrer würdigen Aeltern, mußte sie wöchtentlich zweimal einen halben Tag mit ihr zubringen, vertrat bei ihr die Stelle eines Secretairs und unterstützte sie bei ihrer kleinen Correspondenz. Ihr unerwartetes Hinscheiden, das ihre Seele tief ergriff, so wie einige andere ernste Ereignisse der Tage ihrer Kindheit und Jugend warfen in ihrer Seele einige dunkle Schattenzüge auf das Gemälde des Lebens und machten sie für freundschaftliche Theilnahme empfänglicher. Die aufrichtige Zuneigung einer andern Jugendfreundin, Karoline Schmidt, später mit dem Generalsuperintendent Voigt in Weimar verbunden, sprach ihr Herz innigst an. – Auch zwei andere Freundinnen ihrer Kindheit [444] und Jugend, Amalie Müller, Gattin des Obristlieuten. von Eschstruth, und Elisa Stückradt, jetzt verw. Bergräthin Stöcker in Herbsen, und die gütige Aufnahme in ihre Familie wirkten sehr vortheilhaft auf ihre moralische Ausbildung.

Arnoldine Weissel war noch nicht 15 Jahr alt, als sie zwei ehrenvolle Anträge als Erzieherin unter den vortheilhaftesten Bedingungen erhielt, in das Haus des Hofrath Schlözer in Göttingen für seine Tochter, und zu einem Hofrath von Witthof in Duisburg; letztern Antrag war sie auf vieles Zureden ihrer Freunde beinahe im Begriff anzunehmen, weil neben den glänzendsten Bedingungen sie der schwächlichen Mutter der einzigen Tochter nur zur Unterstützung bei dem Erziehungsgeschäft dienen sollte. Da indeß die Mutter sie ihrer Jugend wegen für den Eintritt in die größere Welt nicht reif genug glaubte, schlug sie diesen vortheilhaften Antrag aus und lebte fortwährend im stillen Kreise der Ihrigen bis ins achtzehnte Jahr. – In diesem Zeitpunct (1788) wurde sie auf einmal durch Ansteckung von einer lästigsten Hautkrankheit (scabies humida) befallen, die Oberhofrath Piderit in Kassel, einer der geschicktesten Aerzte, da sie vor der Ansteckung die vollkommenste Gesundheit genossen hatte, bald zu heben hoffte. – Doch vergebens, und es trat für sie eine Periode ein, die, so gräßlich sie ihr damals erschien, für sie doch die segenvollsten Wirkungen auch nach spätern Jahren hervorbringen sollte. Die Krankheit, die nur erst ein leichter Uebergang zu seyn schien, nahm dadurch einen hartnäckigen Charakter an, weil der [445] Stoff derselben von der Haut ins Blut überging und sich über den ganzen Körper verbreitete. So war in wenig Wochen die Blüthe ihrer Jugend dahingewelkt, da die mit der Krankheit eigenthümlich verbundene Schlaflosigkeit hier im höchsten Grade eintrat. Sie lebte 26 Wochen fast ganz ohne Schlaf, den die heftigsten Schmerzen des die Hände und Füße bedeckenden Ausschlags von den müden Augen verscheuchten. Einst, da die Schmerzen aufs höchste gestiegen waren, sang sie, der Verzweiflung nahe, ununterbrochen alles, was ihrem Gedächtniß sich darstellte, geistliche und weltliche Lieder, Tänze, Märsche u. s. w., und nach Beendigung eines Stücks mußte ihre bei ihr wachende Schwester schnell wieder ein anderes anfangen, um sie durch diese geistige Beschäftigung gewissermaßen über das Gefühl ihrer Leiden zu erheben. Nachdem nun aller Vorrath in ihrem und ihrer Schwester Gedächtniß erschöpft war, sagte die Leidende aus dem Stegreife das erste jener sechs Lieder, welche ein ihr unbekannter Freund schon damals ohne ihr Wissen drucken ließ, ununterbrochen so her, als ob es an der Wand ihres vom Mond schwach erleuchteten Krankenzimmers geschrieben stände. Auf die Frage ihrer Schwester, wie sie zu diesem unbekannten Liede käme, erwiederte sie: „da Du nichts mehr weißt, und ich nichts mehr, so muß ich meine Lieder selbst machen.“ – So entstanden in einem bedrängten Zeitraum ihre ersten sechs Lieder, von denen sich das „Gefühl eines guten Gewissens auf dem Krankenbette“ in der Sammlung ihrer Gedichte befindet; dann fing sie an, eine Nacht um die andere ein wenig zu schlummern, und in der Nacht, die ganz schlaflos [446] hingebracht wurde, fand sie stets durch ein solches Lied Entschädigung. Einige dieser in jenen peinlichen Tagen selbstgeschaffenen Dichtungen befinden sich in der Sammlung ihrer Lieder. – Der Arzt fand dieses in pathologischer und psychologischer Hinsicht gleich merkwürdige Ereigniß, so auffallend, daß er es in der hessen-kasselschen Staats- und Gelehrtenzeitung, Nr. 113. vom 16. Julius 1788, öffentlich bekannt machte. – Von allen Seiten her gingen nun Nachfragen nach dem Nähern ein, die herausgekommenen sechs Lieder waren in kurzer Zeit vergriffen, und Arnoldine Weissel erhielt von mehrern auswärtigen Gelehrten Briefe, die sie aufforderten, ihre Krankheitsgeschichte, als wichtigen Beitrag zur Seelenkunde, öffentlich bekannt zu machen. Allein, jung und schüchtern, konnte sie sich dazu nicht entschließen, da ihr überdies das öffentliche Bekanntwerden der Geschichte selbst unangenehm war. – Der Arzt selbst, so oft ihm die Ihrigen ein neues Lied zeigten, konnte nicht begreifen, wie ihr Geist bei dem außerordentlichen Druck körperlicher Leiden so frei und fessellos wirken könne, und bat sie stets inständig, ihre geistige Kraft nicht zu sehr in Thätigkeit zu setzen, weil dies ihre Genesung hindern könnte. Allein sie versicherte, nur durch diese Erleichterung, in der sie eine wohlthätige Gabe einer höhern Hand erblickte, sich vor der Verzweiflung schützen zu können. Endlich ganz ermattet von halbjährigem Kampf, sank sie in eine gewisse Erschlaffung, die in eine völlige Nervenschwäche ausartete. Es überfiel sie gerade im Beiseyn des Arztes eine Art von Ohnmacht oder Todesschlaf: sie fühlte keine Schmerzen mehr und [447] war auch zu der geringsten Bewegung eines Gliedes unfähig; alle Sinnen entschwanden, nur das Gehör blieb ihr, und sie konnte sich, da ihr, ungeachtet des scheintodten Zustandes, das Bewußtseyn blieb, des Gedankens nicht erwehren, lebendig begraben zu werden. Während dieses Starrkrampfes war der Ausschlag bis auf die Hülle verschwunden, und das Gift auf die innern Theile gefallen. Indeß durch die äußerst sorgfältige Behandlung ihres Arztes kam sie wieder ins Leben zurück, und nachdem diese unbeschreibliche Nervenschwäche ungefähr dreimal sich wiederholt hatte, unterblieb sie völlig. – Ihrer Besinnung wieder mächtig, bestand sie darauf, durch äußere Mittel behandelt zu werden, der Erfolg davon sey welcher er wolle, da sie jedem Ausgang entgegensehe, sich in ihrer Schwäche äußerst wohl gefühlt habe, und nichts so sehr als längere Dauer ihrer qualvollen Krankheit fürchte. Der Arzt gab endlich ihrem entschiedenen Verlangen nach. In Monatsfrist sah sie sich von einem Uebel befreit, welches 8 Monate lang alle Qualen der Verzweiflung über sie ausgegossen hatte, und nach kurzer Zeit erkannte man an ihr wieder die Blüthe der Jugend, deren sie sich vor ihrer Krankheit erfreute.

Entzückt über ihre völlige Genesung und Rückkehr des Schlafs, vergaß sie gern ihre Lieder und dachte nicht mehr an das in der Krankheit entwickelte Talent, vielweniger an die fernere Ausbildung desselben. So schwanden ihr Jahre dahin ohne besondere Erinnerung jenes Ereignisses; erschien aber eine Epoche ihres Lebens, die einen besondern Eindruck auf ihre Nerven machte, dann war auch alles, was sie dachte und schrieb, ein Vers, [448] und sie wurde unwillkürlich von einem innern Drange getrieben, jeden Gedanken, auch den gleichgültigsten, gereimt hervorzubringen, so daß sie geneigt war zu glauben, dies Talent hange vorzüglich von physischen Ursachen ab. – Nach mehrern Anträgen zu einer ehelichen Verbindung, die sie ausgeschlagen hatte, schenkte sie im Jahr 1791 im 23sten Jahre dem nachherigen kurhessischen Bergrath, Georg Friedrich Wolf in Schmalkalden, ihr Herz und ihre Hand.

Drei Männer von anerkanntem literärischen Ruhme, v. Münchhausen, Seume und Jean Paul, hatten einen wohlthätigen Einfluß auf ihre dichterische Bildung. – Ersterer, der als Commandant des Jägercorps dort in Garnison lag, wurde durch eines ihrer Gelegenheitsgedichte, das ihm zu Gesicht kam, veranlaßt, ihre Bekanntschaft zu machen. – Seume kehrte eben von seiner Pilgerreise nach Syrakus zurück und sprach bei seinem ihm an den Küsten von Neuschottland so theuer gewordenen Kriegsgefährten von Münchhausen bald nach seiner Verheirathung ein und wurde von diesem mit Arnoldine Wolf in ihrem Hause bekannt gemacht, die er ihm als eine Schwester der Musen nannte. Aber Seume blieb trocken und einsylbig bei allem ihr von der Gesellschaft gewidmeten Lobe. – „Sie sind heute ein wenig verliebt gewesen, denn die Suppe ist scharf gesalzen“, sagte Münchhausen über Tische zu ihr. – Sie antwortete ganz unbefangen: „solche Thorheiten werden Sie mir doch wohl nicht zutrauen?“ – Ganz betroffen faßte sie Seume ins Auge und sagte etwas entrüstet: „was, nennen Sie Liebe Thorheit?“ – Sie [449] stutzte, antwortete aber freimüthig: „Herr Doctor, die Liebe oder das Verliebtseyn, das mit der versalzenen Suppe Gemeinschaft hat, das darf ich doch wohl unter die Thorheiten rechnen?“ – Diese Antwort brachte sie dem genialen Manne näher, und auf dieses Gespräch bezieht sich der 8te Vers der ihrer Gedichtesammlung einverleibten poetischen Correspondenz mit Seume. – Er schied am dritten Tage von ihnen. Von Münchhausen, über die anscheinende Kälte seines Freundes ganz betroffen, veranlaßte seine Freundin, das in ihrer Sammlung enthaltene Gedicht: „An Seume, nach gemachter persönlicher Bekanntschaft,“ an ihn anonym abzusenden. Mit umgehender Post erhielt von Münchhausen einen Brief, und Arnoldine Wolf eine poetische Antwort auf ihr Gedicht, und Letztere später noch einen ihr sehr angenehmen Brief, worin er besonders ihres Gedichts „Würde der Männer“ schmeichelhaft erwähnte. – Mit Jean Paul wurde sie im Jahr 1801 zufällig in Kassel in einer zahlreichen Tischgesellschaft bekannt, und einige Wochen nachher durch seinen Besuch in ihrem Hause auf einige Tage angenehm erfreut.

Gewiß jedoch den größten Antheil an ihrer Ausbildung als Dichterin hatte von Münchhausen’s Umgang und Freundschaft. Er munterte sie besonders zu Versuchen auf, legte ihr auch wohl selbst Aufgaben vor. – So entstanden die unglückliche Heimkunft, die vier Jahrszeiten (für den von ihm und Gräter herausgegebenen, aber nicht fortgesetzten Bardenalmanach bestimmt, daher der Schmuck nordischer Mythen in diesem Gedicht), das Wiegenlied, die beiden Sonette [450] Opfer und Freundschaft, und die beiden Idyllen der Vogel und das Körbchen, nach Gesner. Er rieth ihr täglich zur Herausgabe ihrer Gedichte; allein die mit dem Jahr 1806 eintretende traurige Katastrophe, die ihn aus ihrer Nähe entfernte, unterdrückte durch ihre Folgen jenen Gedanken auf lange, da besonders mütterliche Sorgen und Beschäftigungen für eine zahlreiche Familie ihr nur selten ein Stündchen für die Musen übrig ließen. – Die Epoche von 1813 und 1814 entflammte zwar den Wunsch in ihr, auch auf diesem Wege etwas zum Besten der für deutsche Freiheit kämpfenden Brüder beizutragen: allein der Kampf endete früher, als ihr Vorsatz zur Ausführung kam, bis endlich 3 Jahr später der Rector D. Wiß in Schmalkalden, durch dessen freundschaftlichen Umgang so manches ihrer Lieder veranlaßt wurde, durch seine Ermunterungen ihre Bedenklichkeiten besiegte. – Sie überlebte aber das öffentliche Erscheinen ihrer Gedichte nicht lange, indem sie am 5. März 1820 am Lungenschlage starb. – Zwei Tage vor ihrem Tode dichtete sie das Sonett an v. Münchhausen, welches, unsteitig die Krone ihrer Poesie, mit einem poetischen Nachwort desselben, in Kind’s Muse a. Jahr 1821 eingerückt ist. – Sie war eine Mutter von neun Kindern, von denen zwei früh starben.

§. §. Sechs Lieder von einem jungen Frauenzimmer, das noch nie gedichtet, auf ihrem schmerzlichen Krankenlager gemacht. Von einem Freund ohne ihr Wissen und ganz unverändert zum Druck befördert. 1788. 1/2 Bogen in 8.

1) Gedanken in einer meiner schmerzlichen Nachtwachen. – 2) Ermunterungen zur Standhaftigkeit im Leiden, [451] beim Verzug der Hülfe. – 3) In heftigen Schmerzen und Trostlosigkeit. – 4) Morgenlied im Leiden. – 5) Trost eines guten Gewissens auf dem Krankenbette. – 6) Ruhige Erwartung des Todes.

Gedichte von Arn. Wolf, geb. W., mit dem Leben und einer merkwürdigen Krankheitsgeschichte derselben, herausg. von D. (A.) Wiß. Schmalkald. 1817. 8. (1 Thlr. 12 Gr.)

Einzelne Aufsätze in Zeitschriften:

Beiträge von ihr im Taschenbuch d. Liebe u. Freundschaft a. J. 1804. S. 84. Die Freundschaft, Sonett. S. 136. Blick zur Ewigkeit. S. 248. Das Veilchen. S. 250. Der Vogel, Idylle nach Gesner. – 1805. S. 74. Die Christnacht. S. 207. Wiegenlied. S. 215. Die Vergänglichkeit. S. 243. Das Körbchen. S. 249. Die Dulderin auf dem Gottesacker. S. 254. An den Barden. S. 256. Das Opfer, Sonett. – 1811. S. 263. Meine Rechtfertigung an Seume, Sonett. – 1820. S. 268. Wohlthat des Schlafs im Leiden.

In v. Münchhausen’s und Gräter’s Bardenalman. Die vier Jahrszeiten.

Im Morgenblatt Gedichte. Z. B. 1811. Nr. 34. Lob der Männer.

In d. Frauen-Zeit. 1812. S. 16. Lob der Männer.

In d. Thüringer Erholungen. 1814. Nachruhm, Ged. Nr. 77. Friedensgruß an Germania. – 1815. Nr. 46. An meinen 17jährigen Sohn, der als kurhessischer Artillerielieutenant zum zweiten Mal ins Feld zog. Auf die Bandschleife eines Eichenkranzes. – 1816. Nr. 10. Leonidas, Ged. Nr. 103.

In Kind’s Muse 1821. 1. St. An Münchhausen (mitgetheilt von Justi.) – Dessen Antwort. Ebend. 1822. St. 1.

Vergl. Strieber, fortgesetzt von Justi XVII. S. 242. 253. – D. Wiß Lebensbeschreibung vor ihren Gedichten. – Kind in d. Muse, a. a. O. – Zeit. f. d. eleg. Welt. 1822. Nr. 17. ff. – Raßmann’s Gallerie. 2te Fortsetz. 1821. S. 82.