Aus Nacht zum Licht

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Aus Nacht zum Licht
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen,
S. 221–222
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max und Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Quelle: Commons, Google
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[221]
Aus Nacht zum Licht.


Wie nach einander
Alle die Freuden fliehn.
Aus unserm Leben
Freuden um Freuden ziehn!

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Es wird begraben,

Was uns erfreute,
Fülle der Gaben
Wird Todesbeute.

Der für das Leben

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Tugend und Licht uns schuf,

Und Muth dem Streben
Gab durch der Liebe Ruf;
Ihn, ach! umschlangen
Des Todes Mächte,

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Ihn nun empfangen

Des Grabes Nächte.

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Doch, wie die Keime

Sich schon im Herbst’ erneu’n,
Und Frühlingsträume

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Tröstend das Herz erfreun,

Soll in uns leben,
Erweckt zur Blüthe,
Zum Licht’ sein Streben,
Sein Geist der Güte.

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Hat aus der Fülle

Wirkender Lebenskraft
Ihn Gottes Wille
Plötzlich hinweggerafft:
So laßt der schnellen

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Zeit uns gedenken,

Eh’ sie vom Hellen
Zur Nacht uns senken.