Gebet (Geisheim)

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Gebet
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen,
S. 220
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max und Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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[220]
Gebet.

 (Joh. 16.)

Wenn wir in seinem Namen beten,
Dann wird uns Gott Erhörung sein,
Was wir in seinem Geist’ erflehten,
Dem wird er Hilf’ und Trost verleih’n.

5
Doch nur in unserm Namen haben

Zu ihm gebetet wir bisher:
Wir baten ihn um Erdengaben,
Als wenn nur Erd’ uns heilsam wär’.

G’nug Erde wird zu Theil uns werden,

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Sie wird ja unser Grab einst sein;

Doch wollt’ uns Gott vom Staub’ der Erden
Durch seines Wortes Macht befrei’n.

Er spricht sein Werde, spricht sein Amen,
Wenn ihr um Himmelsgaben fleht:

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Drum betet in des Sohnes Namen;

Aus Gottes Reich stammt sein Gebet.

Es wird der Tag uns Allen kommen,
Da wir dem Himmel nah uns sehn;
Dann wird nur sein Gebet uns frommen,

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Um vor dem Richter zu bestehn.