Bücherverbrauch in Deutschland

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Bücherverbrauch in Deutschland
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 39, S. 464
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[464] Bücherverbrauch in Deutschland. Wir gaben neulich in einer Notiz einige Details über den amerikanischen Buchhandel und besonders über den Absatz einzelner Autoren. Daß auch in Deutschland jetzt die bessern Schriftsteller in die Massen dringen, beweist der Absatz der Cotta’schen Volksausgabe der Classiker. Bekanntlich erscheint diese im sogenannten Schiller-, also in kleinem Format, die Lieferung circa 10–14 Bogen stark, alle acht Tage ein Bändchen. Vor einigen Tagen kamen zwei Wochen Lieferungen zusammen in Leipzig an, deren Gewicht nicht weniger als Ein Hundert Centner betrug. Wie viele tausend solcher kleinen Lieferungen gehören dazu, um dieses Quantum herzustellen! Und diese Sendung war nur für Norddeutschland bestimmt, während Süddeutschland und Oestreich von der Verlagshandlung auf direktem Wege versorgt wurden. Daß nach diesen beiden Gegenden mindestens noch 100 Centner alle 14 Tage expedirt werden, dürfen wir ohne Uebertreibung annehmen, und wir geben nun allen geschickten Rechnern das Exempel auf, auszurechnen, wie viel Exemplare dieser Volksausgabe im Ganzen wohl unter das Publikum kommen.