BLKÖ:Bajalich, Freiherr von Bajahaza, Adam

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Bahil, Mathias
Band: 1 (1856), ab Seite: 123. (Quelle)
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Bajalich, Freiherr von Bajahaza, Adam, (Feldmarschalllieutenant, Mar. Theresienord.-Ritter, geb. 1734 zu Szegedin, gest. zu Karlstadt in Croatien 5. Juni 1800). War mit 16 J. k. k. Cadet im E. H. Ferdinand Infant.-Rgmt.; verließ 1754 den Militärdienst und ward Oberstuhlrichter im Verözer Comitate. Vier Jahre später ließ er sich als Syndikus im Warasdiner Grenzregiment einreihen, wo er, 1760 bereits Oberlieutenant, den 7jährigen Krieg mitmachte. Durch seine Waffenthaten wurde er rasch zum Capitänlieutenant (1768), Hauptmann (1773) und im letzten Feldzuge gegen die Preußen, nach der Affaire bei Dittersbach zum Major befördert. In dieser Stellung that er sich noch mehrfach hervor. 1783 wurde er Oberstlieutenant im Sluiner Grenzregiment und kam 1787 bei Errichtung der Landes-Defensiv-Divisionen zur 2. Division d. Sluiner Bezirkes. Im darauf folgenden Türkenkriege zeichnete er sich öfter, namentlich bei Siroko-Rika (1788), bei Dermoliewo und Groß-Kladusch (1789) aus, wo er ein überlegenes türkisches Corps in die Flucht schlug. 1790 zum Obersten im Regiment ernannt, erhielt er für seine vielen Verdienste den Freiherrnstand, 1793 das Patent als GM., in welcher Eigenschaft er am Rhein commandirte und endlich nach der Affaire bei Handschuhsheim im September 1795 das Kleinkreuz des Theresienordens. Die Beförderung zum FML. (1797) endete die ruhmvolle Laufbahn dieses tapfern Soldaten, der 3 Jahre später in Pension sein Leben beschloß.

Oesterr. Militär-Konversations-Lexikon. Herausgeg. von Hirtenfeld u. Dr. Meynert (Wien 1851) I. Bd. S. 216. (Art. v. Hd.)