BLKÖ:Belli, Karl

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 1 (1856), ab Seite: 246. (Quelle)
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Belli, Karl (Dichter, geb. zu Venedig 1742, gest. ebendas. 1816). B. war Priester der Gesellschaft Jesu. Als der Orden aufgelöst wurde, trat er in’s Privatleben zurück und wurde Lehrer bei einer adeligen Familie. Von ihm erschien in freier Uebersetzung der erste Gesang von Klopstocks „Messiade“ (Venedig 1774, 8°.), und die „Tageszeiten“ von Zachariae (ebendas. 1778). B.’s Original-Dichtungen sind: „Il Ventaglitto“ (Venedig 1782 und 1822); ein Gedicht in 12 Gesängen, und das nach seinem Tode von einem seiner Schüler herausgegebene didactische Gedicht: „Gli uccelli“ (ebendas. 1817, 8°.).

Nouvelle Biographie générale ... publiée sous la direction de M. le Dr. Hoffer (Paris 1853) V. Bd. Sp. 258. – Biographie vor seinem Werke: „Gli uccelli“ (Venedig 1817).