BLKÖ:Bianchini, Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Bianchini, Franz
Band: 1 (1856), ab Seite: 381. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 100040225, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Bianchini, Andreas|1|381|}}

Bianchini, Andreas (Priester und Schriftsteller, geb. zu Venedig im J. 1738, gest. ebendas. 30. Jänn. 1805). Nachdem er als Priester an der Pfarrkirche von S. Apollinare und als Doctor des Civil- und canonischen Rechts das Amt eines geistlichen Anwalts und die Professur der dogmatischen Theologie in den öffentlichen Schulen der Jesuiten versehen hatte, zog er sich im Bedürfniß nach Ruhe und seinem sanften Gemüthe folgend, bald von allen öffentlichen Geschäften zurück und lebte seinen Privatstudien. Er hinterließ unter anderen folgende Schriften: „Cause spirituali ed ecclesiastiche rapporto ai diritti del sacerdzio e dell’ impero“ (Venezia 1773, 4°.); – „Diritto ecclesiastico tratto dalle opere di Van-Espen ec.“ (Venezia 1796, Baglioni, 4 Bde., 4°.); – „Nuova compilazione della storia della chiesa ec.“ (Venezia 1790, Pretto, 22 Bde., 12°.).

Dandolo (Girolamo), La caduta della repubblica di Venezia ed i suoi ultimi cinquant’anni. Studii storici (Venezia 1855, Naratovich, 8°.) S. 220.