BLKÖ:Bressani, Gregor

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 2 (1857), ab Seite: 137. (Quelle)
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Bressani, Gregor (Philosoph und Philolog, geb. zu Treviso 1703, gest. zu Padua 12. Jänner 1771). Widmete sich dem Studium der Philosophie und machte sich vorerst mit den Systemen der Neuern bekannt, dann erst ging er auf Aristoteles u. Plato über, deren seit und durch Galilei in Verfall gerathenen Glanz im Wege der Wissenschaft ihnen zurückzubringen, sein Streben war. Diese Beschäftigung mit der ernstesten Wissenschaft hinderte ihn aber nicht, sich mit den besten Dichtern und Prosaisten der italienischen Literatur vertraut zu machen, um durch dieses praktische Studium des Geistes seiner Muttersprache derselben jene Reinheit zu bewahren, die sie durch die Nachahmung der französischen eingebüßt hatte. Mit den bedeutenderen Geistern seiner Zeit, namentlich mit Algarotti (s. diesen), lebte B. in wissenschaftlichem Verkehre. Seine Schriften sind: „Il modo del filosofare introdotto dal Gallilei ragguagliato al saggio di Platone e di Aristotile“ (Padua 1753, 8°.); – „Discorsi sopra le obbiezioni fatte dal Galileo alla dottrina di Aristotile“ (ebenda 1760, 8°.); – „Discorso intorno alla lingua italiana“ (Venedig 1740, 12°.); – „Saggio di filosofia morale sopra la educazione de’ figliuoli“ (Padua 1746, 8°.).

Nouvelle Biographie générale ... publiée sous la direction de M. le Dr. Hoffer (Paris 1853) VII. Bd. Sp. 335. – Ginguenè, Histoire littéraire de l’ltalie.