BLKÖ:Habsburg, Anna von Oesterreich (Königin von Polen)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 6 (1860), ab Seite: 151. (Quelle)
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Anna von Österreich (1573–1598) in der Wikipedia
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27. Anna von Oesterreich, Königin von Polen (geb. zu Gratz 16. August 1573, nach der Aufschrift ihres Sarges in Krakau müßte sie 1567 geb. sein, gest. 10. Februar 1598). Tochter des Erzherzogs Karl I. von Steiermark. Sie wurde am 31. Mai 1592 zu Krakau dem König Sigmund III. von Polen vermält, starb aber in jungen Jahren in der Schwangerschaft, nachdem sie schon früher ihrem Gatten einen Thronerben, Ladislaus IV., nachmaligen König von Polen, geschenkt hatte. Das in den Quellen angeführte Werk des Jesuiten Fab. Quadrantius wird von Einigen irrthümlich ihr zugeschrieben.

Pontanus von Breittenberg (Georg Barthold)[WS 1], Oratio funebris in Sepulturam Annae Archiducissae Austriae, Sigismundi III., Poloniae regis, uxoris (Ursellis 1600, 8°.). – Quadrantius (Fabianus), Speculum pietatis continens vitam et obitum Annae Austriacae, conjugis Sigismundi III. (Brunsberg [152] 1605, 4°.). – Wurzbach (Constantin), Die Kirchen der Stadt Krakau. Eine Monographie (Wien 1853, 8°.) S. 29, Marg. 85 wird die Inschrift ihres Sarges mitgetheilt, welcher sich in der Königsgruft der Krakauer Kathedrale unter der Psalteristen-Capelle befindet.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Pontanus, Georg Barthold.