BLKÖ:Herz, Johann Jacob

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Herz, Henri
Nächster>>>
Herz, Leone
Band: 8 (1862), ab Seite: 408. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 143010875, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Herz, Johann Jacob|8|408|}}

Johann Jacob Herz (geb. in Lemberg um das Jahr 1810). Von jüdischen Eltern, studirte in Lemberg die Rechte und trat in den Staatsdienst; um das Jahr 1837 diente er als Kanzler (der Titel der bei Consulaten mit dem Kanzleigeschäfte betrauten Personen) beim österreichischen Consulate in Krakau; später, um 1847, kam er als Reisecommissär zur kaiserlichen Postbehörde nach Wien, wurde dann Finanzrath, trat aber zuletzt aus dem Staatsdienste in jenen der galizischen Karl Ludwig-Eisenbahn über, bei welcher er die Stelle eines Generalsecretärs bekleidet. Er hat herausgegeben: „Geschichtliche [409] Darstellung der Gesetze und Gewohnheiten, welche in dem Königreiche Galizien und Lodomerien vor dessen Einverleibung mit Oesterreich verbindende Kraft hatten“ (Wien 1835, Hirschfeld, 8°.); – „Finanzkarte des Königreichs Böhmen“ (Prag 1844, Haase Söhne, Fol.); – „Finanzkarte des Erzherzogthums Oesterreich ob und unter der Enns und des Herzogthums Salzburg, nebst tabellarischen Uebersichten der verschiedenen Gefällszweige und der aus finanziellen Rücksichten einer Controle zugewiesenen Industrie-Unternehmungen dieser Landestheile alphabetisch geordnet“ (Wien 1845, C. Gerold, Fol.); – „Die Postreform im deutsch-österreichischen Postvereine“ (Wien 1851, Gerold, 8°.). [Zeitschrift für österreichische Rechtsgelehrsamkeit 1844, Bd. III, S. 211; 1845, Bd. III, S. 237 u. f., S. 438 u. f. – Wildner’s „Jurist“, Bd. XII, S. 346 u. f., Bd. XIII, S. 501. – Die Constitution, redigirt von Häffner (Wien, 4°.) 1848, Beilage 3 (im Monate April) „Der Messias der österreichischen Postanstalt“.] –