BLKÖ:Hohenwarth, die Grafen, Genealogie

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Hohenwarth, Andreas
Band: 9 (1863), ab Seite: 205. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: {{{GND}}}, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Hohenwarth, die Grafen, Genealogie|9|205|}}

Genealogie und gegenwärtiger Stand der Grafen Hohenwarth. Die Hohenwarth leiten ihre Abstammung von den in Bayern berühmten Grafen von Andechs her. Schon im zwölften Jahrhunderte soll ein Sohn Ortholph’s von Hohenwarth den Zweig in Steiermark gestiftet haben. Aber erst mit dem fünfzehnten Jahrhunderte fängt die ununterbrochene Stammlinie der H. an. Die Familie blüht zur Zeit nur noch in Krain, in welchem sie das Erblandtruchseßamt bekleidet, das einem Vorfahr derselben, Hanns von H., Hauptmann in Mödling, (1424) von Kaiser Sigismund verliehen worden war. Der Grafenstand kam mit Franz Karl von H. (geb. 1691, gest. 1772) im Jahre 1767 in die Familie. Graf Franz Karl war mit Maria Anna de Leo zu Löwenberg vermält und das gegenwärtige Haupt der Familie Graf Andreas (geb. 15. November 1794) erhielt mit 11. Mai 1856 die Allerhöchste Genehmigung, seinem Grafentitel den Namen der bereits erloschenen Familie der Freiherren Leo von und zu Löwenberg beizufügen. Unter den vorzüglicheren Sproßen dieses Geschlechts sind außer obigem Grafen Franz Joseph, ferner dem Erzbischofe Sigismund Anton [s. d. bes. Artikel] und dem Bischofe Sigismund [siehe gleichfalls den des. Art.] anzuführen: