BLKÖ:Kaiser, Cornelius

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 10 (1863), ab Seite: 373. (Quelle)
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2. Cornelius Kaiser (geb. zu Kuttenplan in Böhmen 25. Jänner 1738, gest. zu Tepl 18. August 1802). Capitular des Prämonstratenserstiftes Tepl in Böhmen; anfänglich versah er im Stifte das Amt eines Secretärs und lehrte zugleich die Philosophie, später kam er nach Prag, wo er in dem sogenannten Studio generali der Prämonstratenser und Cisterzienser das Kirchenrecht vortrug. Zuletzt war er Pfarrer in der Stadt Tepl, und wurde zu seiner Zeit die Pfarre zur Dechantei erhoben. K. war Tonkünstler und Gelehrter und im Drucke erschien von ihm die Schrift: „De praerogativis ecclesiae Pragensis“ (Prag 1781, Rosenmüller, 8°.). [Annalen der österreichischen Literatur (Wien, Anton Doll, 4°.) Jahrg. 1802. Intelligenzblatt für den Monat November (Nr. 12), Sp. 92.] –