BLKÖ:Kirchebner, Anton (Malerfamilie)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 11 (1864), ab Seite: 307. (Quelle)
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Außer obigen zwei, Anton und Veit Kirchebner, sind mehrere Maler dieses Namens, und zwar auch ein Anton K. der Vater und seine Söhne, Enkel und Urenkel, alle aus Tirol gebürtig, anzuführen. Anton, aus Götzens im Unterinnthale, malte in Oel und in Fresco. Als er im Jahre 1780 die Kirche zu Inzingen malte, hatte er das Unglück, bei der Arbeit vom Gerüste zu stürzen, worauf er gleich starb. Seine Arbeiten sind unbedeutend. Hingegen lieferten seine beiden Söhne Franz[WS 1] und Joseph, welche sich in Wien gebildet, schätzbare Arbeiten, insbesondere malte Joseph sehr gute Porträte; Franz arbeitete in Götzens, Joseph in Pirgitz, später aber in Götzens, wo er am 15. November 1815[WS 2], 79 Jahre alt, starb. Joseph’s Sohn Felix war auch Maler und ließ sich in Innsbruck nieder, und Felix’ Sohn Peter zeigte in jungen Jahren Talent für die Kunst, denn, erst 13 Jahre alt, copirte er schon sehr geschickt Bilder in Oel. Näheres über alle die Genannten ist nicht bekannt. [Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1838, Fleischmann, 8°.) Bd. VII, S. 26. – Tirolisches Künstler-Lexikon, wie oben, S. 121.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Franz Xaver Kirchebner (Wikipedia).
  2. Vorlage: 1515.