BLKÖ:Liechtenstein, Ditmar (der Aeltere)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 121. (Quelle)
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10. Ditmar (I.)[1] L., der Aeltere, der um die Mitte des 12. Jahrhunderts lebte; er ist ein Sohn Hugo’s L., des ersten Liechtenstein, der urkundlich nachweisbar ist. Ditmar war ein Dienstmann Ottocar’s, Markgrafen von Steier. Er erscheint als Zeuge in einer Schenkungsurkunde im Jahre 1140 des Markgrafen Günther von Hohenwart, die dieser zur Sühne der an dem Abte Walfold von Admont verübten schweren Schuld am Todtenbette ausgestellt hat. Zum anderen Male findet sich sein Name auf der Gründungsurkunde des Stiftes Seckau im nämlichen Jahre, welche von Adelram von Waldeck ausgestellt worden; ferner auf mehreren Urkunden über die an eben dieses Stift von dem Markgrafen Ottocar gemachten Schenkungen. Diese Schenkungsbriefe sind zu Gratz und Leoben in den Jahren 1172, 1173 und 1182 gegeben; dann auf Urkunden der Klöster von Admont und Lambach, anläßlich des Tausches Freysing’scher Lehngüter, des Nonnenklosters zu Goeß, als Zeuge einer Schenkung Leutold’s von Guttenberg. –


  1. Die bei Hugo, Ditmar und weiter hinab durch fünf Generationen der mährisch-österreichischen Linie und auf der ganzen steirischen Linie auf der ersten Stammtafel vorkommenden Punctirungen sollen andeuten, daß die unmittelbare Stammreihe – nämlich die Aufeinanderfolge von Vater auf Sohn, Enkel, Urenkel u. s. w. – nicht genau ermittelt werden konnte. Wo die Filiation urkundlich festgestellt ist, beginnen an Stelle der Puncte die Striche.