BLKÖ:Liechtenstein, Karl Johann Nepomuk Anton Fürst

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 131. (Quelle)
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43. Karl Johann Nep. Anton Fürst (geb. 14. Juni 1803), ein Sohn des Fürsten Johann Joseph [s. d. S. 148] aus dessen Ehe mit Josephine Sophie Landgräfin Fürstenberg und ein Oheim des jetzt regierenden Fürsten Johann. Der Fürst, der anfänglich in den Reihen der Armee diente, verließ als Major dieselbe mit Beibehalt des Charakters. Er war mit Rosalie gebornen Gräfin Grünne, verwitweten Gräfin Schönfeld (geb. 3. März 1805) vermält und ist seit 20. April 1841 Witwer. Aus dieser Ehe stammen zwei Söhne, die Fürsten Rudolph und Philipp Karl. Der Fürst Karl Johann hat im November 1848 eine Stiftung, bestehend in einer vierpercentigen Staats- und Schuldverschreibung von 1000 fl. C. M., mit der Widmung für eine Officierswitwe und zunächst für die Witwe eines im italienischen Kriege gefallenen k. k. Officiers gemacht, deren Verleihungsrecht dem Kriegsministerium zusteht. [Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates (Wien, Staatsdruckerei, 8°.) 1863, S. 812, Nr. 29.] –