BLKÖ:Losy, Emerich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 16 (1867), ab Seite: 61. (Quelle)
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Der Graner Erzbischof Emerich Losy aber ist Ungar von Geburt. Im Jahre 1580[WS 1] von akatholischen Eltern geboren, trat er als studirender Jüngling zum katholischen Glauben über, beendete in Rom die philosophischen und theologischen Studien, wurde Propst in Preßburg, dann folgeweise Bischof von Csanad, Großwardein und Erlau und nach des Primas Pazman Tode im Jahre 1637 Erzbischof von Gran. Auf dem Landtage 1638 trat er für die katholische Kirche, gegen die Forderungen der Protestanten mit Energie ein. Im Jahre 1642 gründete er zu Preßburg das Seminar des h. Emerich, nach ihm Emericianum genannt. Losy starb zu Tyrnau am 9. November 1642, wo er auch begraben ruht. [Törok (János), Magyarország Primása. Közjogi és törteneti vázolat, d. i. Die Primasse Ungarns (Pesth 1859, Laufer und Stolpe, gr. 8°.) S. 171. – Fejér (Georg.), Historia Academiae scientiarum Pazmaniae Archi-Episcopalis ac M. Theresianae regiae literaria (Budae 1835, 4°.) p. 13, 15 et 26. – Vasarnapi ujság, d. i. Sonntags-Zeitung (Pesth, 4°.) 1856, Nr. 35. – Memoria Basilicae Strigoniensis anno 1856 die 31. Augusti consecratae (Pestini 1856, Kozma, Lex. 8°.) p. 92. – Schmitth (Nikolaus), Archi-episcopi Strigonienses compendio dati (Tyrnaviae 1758, 8°.) Editio altera, pars II, p. 126. – (Hormayr’s) Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst (Wien, 4°.) XVII. Jahrgang (1826), S. 104. – Ungarischer Plutarch oder Biographien merkwürdiger Personen des Königreichs Ungarn. Aus authentischen Quellen geschöpft und ... dargestellt von Carl Vinc. Kölesy und Jacob Melzer (Pesth 1816, Eggenberger, 8°.) Bd. IV.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: 1637.