BLKÖ:Mamula, von Tirkenfeld, Maximilian

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 16 (1867), ab Seite: 357. (Quelle)
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Eine andere Familie, als die des obigen Freiherrn von Mamula, sind die Mamula von Tirkenfeld.

Ein Maximilian Mamula, zuletzt Hauptmann des Karlstädter-Oguliner Regiments, der sich durch Tapferkeit und ausgezeichnetes Verhalten vom Gemeinen zum Hauptmann aufgeschwungen (er war im Jahre 1716[WS 1] als Gemeiner in die kaiserliche Armee getreten), wurde im Jahre 1790 nach 52jähriger Dienstzeit in den erbländischen Adelstand mit dem Prädicate von Tirkenfeld (und nicht wie es in Kneschke’s „Neuem allgem. deutschen Adels-Lexikon“, Bd. VI, S. 107, heißt: Trinkenfeld) erhoben. [Adelsdiplom vom 28. August 1790. – Wappen. Ein in der Mitte quergetheilter Schild. Im oberen blauen Felde ein schroffer Felsen von natürlicher Farbe. Auf demselben ruht ein gekrümmter geharnischter rechter Arm, dessen Faust einen blanken Säbel an goldenem Gefäße, wie zum Hiebe ausholend, umfaßt hält. In der unteren silbernen Schildeshälfte drei übereinander von beiden Schildesseiten aufsteigende blaue Sparren. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgestellter gekrönter Turnierhelm, auf dessen Krone der in der oberen Schildeshälfte beschriebene geharnischte rechtsgekehrte Arm sich erhebt. Die Helmdecken sind beiderseits blau, mit Silber belegt.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Zahl irrig.