BLKÖ:Mansfeld, Anton Johann

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Mansfeld, August
Band: 16 (1867), ab Seite: 397. (Quelle)
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Es sind noch folgende Künstler, Maler und Kupferstecher dieses Namens anzuführen, und zwar:

1. Anton Johann Mannsfeld, ist ein geschickter Kupferstecher des 18. Jahrhunderts, der in den Jahren 1705 bis 1748 in Prag lebte und arbeitete. Von seinen Blättern sind bekannt: „Jesus, von Judas durch einen Kuß verrathen“ (4°.); – „Jesus’ Gefangennehmung durch die Juden“ (8°.); – „Jesus als Knabe“ (12°.); – „Marienbild in der Nikolauskirche in Wien“ (12°.); – „Marienbild vom h. Berge in Böhmen“, mit der Abbildung der Kirche (4°.); – „Das hochwürdige Gut auf dem Altare, von Thomas Aquinas gehalten 1747“, zu diesem Bilde gehören noch drei Blätter mit Figuren und Symbolen, welche sich sämmtlich auf die Jubelprimiz des Paters L. K. Brückner beziehen; – „Die HH. Maria, Dominicus und Katharina von Siena“, für die Rosenkranz-Bruderschaft in Prag 1748 gestochen (4°.); – „Die Erlösung der gefangenen Christen“, 2 Blätter; – „Das Grab des h. Johannes Nepomuk“, verschiedene Blätter (8°. u. 4°.), eines davon mit einem Gebete in deutscher Sprache; – „Prospect der Stadt Prag mit dem Bildnisse des Kaisers Karl VI., 1721“ (4°.); – „Joseph II. und Maria Anna“, beide in jungen Jahren, 1738 (4°.); – „Armand Jean de Bouthilier de Rance, Abbé de la Trappe“ (8°.); – mehrere Wappen, wie z. B. das gräflich Serenische für M. Fisinger’s Lobrede gest. 1731; – jenes des Prämonstratenserstiftes Strahow (8°.); – des Hradschin in Prag, 1722 (4°.) u. m. a. Er zeichnete seine Blätter gewöhnlich mit seinem ganzen Namen Mannsfeld, dem er manchmal ein A. oder A. J. vor- oder das Wort senior nachsetzte und öfter die Jahreszahl beifügte. [Dlabacz (Gottfried Johann), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen ... (Prag 1815, Gottlieb Haase, 4°.) Bd. II, Sp. 252. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, Fleischmann, 8°.) Bd. VIII, S. 253.] –