BLKÖ:Schnehen, die Herren von, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schneider, Anton
Band: 31 (1876), ab Seite: 10. (Quelle)
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Genealogie und Wappen der Schnehen. Ein Bodo von Schneien erscheint bereits im Jahre 1380 auf dem Fehdebriefe der Stadt Göttingen an den Landgrafen Hermann von Hessen. – Ein Hanns Schneen war 1524 und 1545 ein angesehener Mann in Göttingen, bei dem die Herzoge Erich, der Aeltere und der Jüngere, wenn sie nach Göttingen kamen, Absteigequartier nahmen. Die Familie besaß ein Lüneburg’sches, ein Calenberg’sches und ein Plessisches Lehen. Der Bischof Johann II. von Speyer, den die Geschichtschreiber Johann Nix von Hohenegk nennen, 1459 zum Fürstbischof von Speyer gewählt und der 1467 – nachdem er schon 1464 resignirt hatte – gestorben ist, [11] war ein Schnehen, denn Nix ist nur die Latinisirung seines Namens. Das Wappen des Bischofs, das sich in von Birken’s „Spiegel der Ehren des Hauses Oesterreich (V. Buch, 14. Cap., S. 688) findet, ist jenem der Schnehen ähnlich. Das Geschlecht blüht noch fort in zwei, einer preußischen und einer österreichischen Linie. Von ersterer lebte C. M. Schnehen, kön. preuß. Oberst a. D., früher bei dem Cadeten-Corps angestellt, in 1837 in Berlin, wo seine beiden Söhne bei dem Kammergerichte dienten, der Aeltere als Assessor, der Jüngere als Referendar. – Von letzter, der österreichischen, stand ein Ernst Freiherr von Schnehen, k. k. Kämmerer, noch im Jahre 1859 als Hauptmann 1. Classe im 60. Infanterie-Regimente. Wappen. In Blau ein goldener Fingerring, oben mit weißem oder goldenem, etwas roth durchscheinenden Steine.