BLKÖ:Seitz, Ernst

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Seitz, Alexander
Nächster>>>
Seitz, Franz
Band: 34 (1877), ab Seite: 33. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Seitz, Ernst|34|33|}}

2. Ernst Seitz, auch Seiz (geb. zu Ariach in Kärnthen im Jahre 1816). Sein Vater war Arzt. Da der Sohn Talent zeigte, kam er im November 1833, damals 17 Jahre alt, nach Wien in die Akademie der bildenden Künste, wo er drei Jahre blieb, worauf er im Jahre 1836 nach München ging und an der dortigen Akademie sich weiter ausbildete. Er malte Bildnisse und Genrestücke. Ueber seine Arbeiten ist nichts Näheres bekannt. Herausgeber vermuthet aber in ihm den Zeichner des für den damaligen Kronprinzen, nachherigen König Maximilian von Bayern, anläßlich seiner Vermälung mit Prinzessin Marie von Preußen von dem Adel Bayerns dargebrachten Ehrenschildes, dessen ursprünglicher Entwurf von dem Grafen Pocci stammt, während die Detail-Zeichnung ein E. Seitz ausgeführt, die Vollendung in Silber aber der Juwelier John in München besorgt hat. Eine Abbildung des schönen Schildes in Holzschnitt, welche die 155 in Silber getriebenen Wappen der Huldigenden in alphabetischer Folge darstellt, enthält die Leipziger Illustrirte Zeitung III. Bd. (1844). S. 141. –