BLKÖ:Squarcina, Giovanni

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Spurzheim, Karl
Band: 36 (1878), ab Seite: 296. (Quelle)
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Squarcina, Giovanni. Dieses Künstlers geschah bereits unter Schreibung Skvarčina Iwan [Bd. XXXV, S. 120] Erwähnung. Von einer späteren Arbeit des Künstlers erfahren wir, daß sie durch Auffassung und Composition und ebenso durch die darin bekundete Technik allgemeine Anerkennung fand. Es war ein Carton, welchen er im Jahre 1863 vollendete, und welcher den „Schwur Galilei’s vor dem Inquisitionstribunal“ darstellte. Da er ein geborener Dalmatiner, so erklärt sich die slovenische Schreibung mit k, v und dem č mit den Dächelchen Skvarčina an Stelle der italienischen mit q, u und dem einfachen c das im Italienischen ohnehin [297] gequetscht ausgesprochen wird, Squarcina, welcher sich seine italienischen Namensvettern bedienen. – Einer von diesen ist der berühmte Paduaner Architekt Bernhard Squarcina, welcher im Jahre 1755 als Bauführer der berühmten Basilica des St. Antonio in Padua thätig war, und im folgenden Jahre die große Kuppel des Doms nach dem Modelle von Giovanni Gloria aufsetzte. Die Ausführung dieses schwierigen Unternehmens erregte in Künstlerkreisen durch seine Einfachheit und Sicherheit bewundernde Anerkennung.

Milizia, Vite de’ piu celebri architetti e scultori veneziani (Bassano 1822).