BLKÖ:Sutter von Adelstreu, österreichische Adelsfamilie

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Sutter, Joseph
Nächster>>>
Suttner, Hermann
Band: 41 (1880), ab Seite: 7. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Sutter von Adelstreu, österreichische Adelsfamilie|41|7|}}

Noch ist die österreichische Adelsfamilie Sutter von Adelstreu zu erwähnen. Der k. k. Major und Commandant des Tyrnauer Invalidenhauses (geb. 18. Juni 1776, gest. 23. März 1842) erlangte im Jahre 1820 den erbländischen Adelsstand. Aus seiner Ehe mit einer geborenen Kerskés (geb. 2. Jänner 1792, gest. 2. November 1848) hatte er vier Töchter und zwei Söhne, Joseph und Johann, beide ausgezeichnete Soldaten. Joseph, zur Zeit General-Major im Ruhestande, that sich im italienischen Feldzuge 1859 als Major im Infanterie-Regimente Nr. 21, jetzt Freiherr von Mondel, so hervor, daß ihm der Kaiser den Orden der eisernen Krone dritter Classe verlieh. Er vermälte sich mit Bertha Bartunek, aus welcher Ehe eine Tochter Marietta (geb. 1862) stammt. Sein jüngerer Bruder Johann erhielt als Hauptmann im Infanterie-Regimente Nr. 47, heute Ritter von Hornung, für sein tapferes Verhalten im italienischen Feldzuge 1848 das von Kaiser Franz Joseph im Jahre 1849 gestiftete Militär-Verdienstkreuz. Er ist zur Zeit Oberstlieutenant im Infanterie-Regiment Karl von Nagy Nr. 60 und Commandant des Militär-Collegiums zu St. Pölten. 1872 wurde er mit dem Orden der eisernen Krone dritter Classe ausgezeichnet. [Thürheim (Andreas Graf), Gedenkblätter aus der Kriegsgeschichte der k. k. österreichisch-ungarischen Armee (Teschen 1879 u. f., Prochaska, Lex.-8°.) S. 137 und 316. – Wappen. Von Roth und Blau quergetheilter Schild. Im oberen rothen Felde steht ein geharnischter Mann, entblößten Hauptes, in der Rechten ein Schwert haltend, die Linke in die Hüfte gestützt. Im unteren blauen Felde schwimmt inmitten eines durch eine grüne Wiese laufenden Flusses ein schwarz gezäumtes weißes Pferd und auf dem diesseitigen Theile der grünen Wiese liegt eine rothgeblümte Pickelhaube. Auf dem Schilde ruht ein goldgekrönter Turnierhelm, auf dessen Krone ein offener [8] schwarzer Adlerflug sich erhebt. Die Helmdecken sind rechts roth, links blau, beiderseits mit Silber unterlegt.