BLKÖ:Szeptycki, Martin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Szeptycki, Simon
Band: 42 (1880), ab Seite: 127. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Szeptycki, Martin|42|127|}}

10. Martin, der jüngste Sohn des Truchseß von Lemberg Franz aus dessen Ehe mit Barbara geborenen Gräfin Krosnowska, widmete sich dem geistlichen Stande und wurde Titularbischof von Plock, mit welcher Würde die eines Herzogs von Sielun verbunden war. Er fungirte auch als Landesdeputirter am Krontribunal zu Radom. Auf dem polnischen Reichstage, auf welchem die Zulassung des dritten Standes in die National-Repräsentation decretirt wurde, legte er den Herzogstitel und alle durch seinen Stand ihm zukommenden Prärogative freiwillig nieder, um durch sein Beispiel die allgemeine Gleichberechtigung zu fördern. –