BLKÖ:Thürheim, die Reichsgrafen und Freiherren von Bibrachzell, Herren von Ober- und Nieder-Reichenbach, Wappen

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 44 (1882), ab Seite: 284. (Quelle)
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III. Wappen. Quadrirt, mit einem schwarzen Mittelschild, der das eigentliche Stammwappen und mit einer Dornenkrone gekrönt ist; in demselben erscheint eine silberne Burg (Portal) von drei über einander stehenden Abtheilungen, welche zusammen zehn Fenster haben (2, 4, 4); in der Mitte der untersten Abtheilung ist ein mit schwarz ausgefugten Quadern umgebenes rundes Thor sichtbar. Die umgebenden vier Felder sind 1: in Silber in den beiden Unterecken des Feldes je ein schwarzes Quaderstück, über welchen beiden ein drittes liegt; 2 und 3: in Roth drei schrägerechts gelegte silberne Rosen; 4: in Schwarz ein nach rechts aufspringendes silbernes Einhorn. (Nußdorff). Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, auf welcher vier gekrönte Helme sich erheben, deren zweiter mit einer Dornenkrone gekrönt ist. Der erste Helm trägt vor einem offenen silbernen Adlerflug die drei Quaderstücke des ersten Feldes; auf dem zweiten erscheint hinter der Dornenkrone hervorgehend eine aufrecht gestellte schwarze Standarte, deren nach einwärts wehende Fahne mit der Burg des Mittelschildes belegt ist (zum Stammwappen); aus dem dritten Helm wächst einwärts sehend das Einhorn des vierten Feldes hervor (Nußdorff); und der vierte Helm trägt einen offenen rothen Adlersflug, der beiderseits mit drei silbernen Rosen unter einander belegt ist. Die Felder 1, 2 und 3 mit dem schwarzen Quaderstück und den in Roth liegenden silbernen Rosen kommen von der Mutter der Anna Martha Freiin von Thürheim geborenen Freiin von Tauffkirchen Maria Elisabetha, welche der letzte Sprößling des uralten Geschlechtes der Herren von Schwarzenstein, Herren in Katzenberg war. – Die Helmdecken sind durchgehends rechts schwarz, links roth, sämmtlich mit Silber unterlegt.