BLKÖ:Thalberg, Thalnitscher von, Johann Baptist

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 44 (1882), ab Seite: 132. (Quelle)
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1. Johann Baptist (geb. zu Laibach 6. Juni 1626, gest. 24. October 1692), der nach beendeten Studien in Wien 1646–1649 bei der Hofkammer-Procuratur und dann beim Ober-Salzamte in Verwendung stand. In seinen Geburtsort zurückgekehrt, wurde er seiner Talente und seiner Geschicklichkeit wegen im Jahre 1656 daselbst Mitglied des inneren Rathes, dann Stadtkämmerer und schließlich Bürgermeister. In diesen Stellungen wirkte er auf das verdienstlichste. Auf seine Verwendung ward in seiner Vaterstadt die St. Floriankirche vom Grunde aus aufgebaut. Auch war er Mitglied der Alma Societas Unitorum, einer im siebzehnten Jahrhunderte auf das ersprießlichste thätigen Gelehrtengesellschaft, über deren Mitglieder, unter welchen sich nur Adelige befanden, das in den Quellen genannte Manuscript ausführliche Nachricht gibt. Aus seiner Ehe mit Anna Maria geborenen Schönleber, einer Schwester des krainischen Gelehrten Johann Ludwig Schönleber (geb. in Laibach 1618, gest. ebenda 15. October 1681), entsprangen sechs Kinder, von denen besonders bemerkenswerth ist: