BLKÖ:Ugarte, Maximilian Graf (1851–1875)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Ugarte, Peter Graf
Band: 48 (1883), ab Seite: 229. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: {{{GND}}}, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Ugarte, Maximilian Graf (1851–1875)|48|229|}}

8. Maximilian (geb. 13. Mai 1851, gestorben zu San Remo in Sardinien am 3. Februar 1875), ein Sohn des Grafen Joseph aus dessen zweiter Ehe mit Elisabeth Freiin von Rochow. In den letzten Tagen des Jänner 1875 begab sich der Graf nach Italien, wo er mit seiner Mutter in San Remo zusammentraf. Kurz nach seiner Ankunft daselbst erkrankte er an einem Scharlachfieber, dem er in wenigen Tagen erlag. Der Graf, von dem es in einem kurzen Nachruf hieß, „daß sein Tod in den Kreisen der Sportswelt warme Theilnahme erwecken werde, da er als ebenso lebenslustiger wie liebenswürdiger Cavalier bekannt war“, hatte, als er starb, sein 24. Lebensjahr noch nicht vollendet. Er war der Chef des Hauses, der letzte männliche Sproß des Geschlechtes Ugarte, welches gegenwärtig nur noch in weiblichen Sprossen, nämlich in des Grafen Mutter Elisabeth, dessen zwei Schwestern Gabriele und Anna und der Cousine des Vaters desselben, der Gräfin Louise, dem Namen nach aber nur in der Mutter fortblüht. [Wiener Salonblatt (gr. 4°.). VI. Jahrg., 27. Februar 1875, Nr. 9: „Maximilian Ugarte“. – Porträt. Nach einer Photographie aus dem Atelier des Dr. Székely, gezeichnet von Ig. Eigner, Angerer und G. ch.(emitypirt) [auch in vorbenanntem Salonblatt.] –