BLKÖ:Uhl, Karl

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 48 (1883), ab Seite: 242. (Quelle)
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3. Karl Uhl (geb. zu Monswirth nächst Wien am 21. August 1738, gest. 8. März 1794). Nach Stoeger soll der in Rede Stehende zu Monswirth nächst Wien geboren sein. Einen Ort dieses Namens können wir nirgends finden. Vielleicht ist darunter Mannswörth gemeint? Im Alter von 17 Jahren trat Uhl in den Orden der Gesellschaft Jesu ein, in welchem er zu Gratz seine höhere wissenschaftliche Ausbildung erlangte und dann zu Passau einige Jahre Logik und Metaphysik, vortrug. „Ordine sublato“, schreibt Stoeger. „Viennae Operarium egit“. Was damit gemeint ist, können wir nicht mit Bestimmtheit sagen, doch vermuthen wir, daß Uhl nach Aufhebung des Ordens in der Seelsorge verwendet wurde. Im Druck sind von ihm zwei Fest- und Lobreden auf den heiligen Aegydius, Landespatron der Steiermark (Wien 1774, 4°.) und auf den h. Johann Nepomuk (ebd. 1779, 4°.) erschienen. –