BLKÖ:Uiberacker, Wolfgang Benedict

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 48 (1883), ab Seite: 260. (Quelle)
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22. Wolfgang Benedict (gest. 1733), von der Sighartsteiner Linie, ein Sohn des Grafen Wolfgang Abraham aus dessen Ehe mit Marie Elisabeth Freiin von Lerchenfeld, trat nach Beendigung seiner 1687 in Salzburg begonnenen Studien daselbst in den Theatinerorden. Er wurde Propst in seinem Stifte. Von ihm hat sich folgendes Werk erhalten: „Treuhertziger Seelen-Jäger, das ist: Inbrünstige Ermahnungen denen in der strengen Bueß deß Fegfeuers enthaltende Christglaubigen Seelen täglich mit außerlesenen Gebetteren, Litaney, Bueß-Psalmen vnd heylbringende Seuftzern, nach Anmuthung der beygesetzt-schönen Kupffern: wie auch mit Auffopferung der Gnugthuung vnd Erlangung von allen guten Werken mitleydentlich beyzuspringen etc. Allen hierzu geneigten Gemüthern in beliebtester Kürtze, vorgestellt von P. Dom. Benedicto Üeberackher, Salisb. Cleric. Regul. Theatino“ (Saltzburg, gedruckt bei Melchior Haan. In Verlag Ruperts Lorentz Hirt, Buchführern allda Bd. XII, S. 171 mit KK., 1708, 12°.). Von diesem dem salzburgischen Dompropst Ernst Grafen von Scherffenberg gewidmeten Andachtsbuche, welchem das von F. A. Pfeffel in Wien gestochene Porträt dieses Prälaten als Titelbild beigegeben ist, verfaßte der Autor selbst eine italienische Uebersetzung, die in Rom unter folgendem Titel in Druck erschien: „Il fedelissimo Cacciatore dell’anime. O sia ferventissima Esortazione a’ fedeli viventi per sollievo de’ Fedeli Defonti. Del P. Don Benedetto Yberakher, e dal medesimo trasportata nell’Italiano dedicata all’anime del purgatorio“ In Roma 1720, kl. 8°., mit KK.). –