BLKÖ:Ullik, Franz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ullik, Hugo
Band: 49 (1884), ab Seite: 1. (Quelle)
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Ullik, Franz (Naturforscher, Ort und Jahr seiner Geburt unbekannt), Zeitgenoß. Seinem Namen nach wohl Böhme von Geburt und ein jüngerer Naturforscher, der uns durch mehrere Arbeiten, welche er in den Sitzungsberichten der mathematisch naturwissenschaftlichen Classe der kaiserlichen Akademie veröffentlicht hat, bekannt geworden ist. Die in diesen Sitzungsberichten abgedruckten Arbeiten Ullik’s sind: „Chemische Untersuchung der Therme des Wildbades Gastein“ [Band XLVIII, 2. Abthlg., S. 271 u. f.], behandelt die qualitative, die quantitative Analyse, die Gruppirung der Bestandtheile des Wassers, die Zusammenstellung der Analyse, die Untersuchung des Gasteiner Wassers zur Auffindung der in Spuren vorkommenden Bestandtheile, und ein Anhang erörtert die Gewinnung von Chlorcäsium aus dem Gasteiner Wasser; – *„Ueber die Darstellung des Siliciums auf elektrolytischem Wege und über eine Verbindung des Cers im Silicium [Bd. LII, 2. Abthlg, S. 115]; – *„Untersuchungen über die Molybdensäure und deren Salze“ [Band LV, 2. Abthlg., S. 767 u. f.]; – „Ueber einige Verbindungen der Wolframsäure“ [Bd. LVI, 2. Abthlg., S. 148]; – *„Mineral-chemische Untersuchungen“ [Bd. LVII, 1. Abthlg.], und zwar über einige Cölestine und ihre Zersetzungsproducte; über die Einwirkung von gelöstem kohlensauren Kalk auf schwefelsauren Strontian und über das Verhalten von schwefelsaurem Strontian zu Chlorcalcium bei Gegenwart von Weingeist; und über Untersuchung des Talkes vom Greiner im Zillerthale in Tirol; – *„Ueber Molybdensäure und ihre Verbindungen“ [Bd. LX, 2. Abthlg., S. 295 u. f.] und in Gemeinschaft mit Johann Rumpf: „Der Ullmannit (Nickelantimonkies) von Waldenstein in Kärnthen. Mit 1 Holzschn.“ [Bd. LXI, 1. Abthlg., S. 7], in welcher Abhandlung Ullik den chemischen Theil erörtert, während Rumpf den mineralogischen behandelt.