BLKÖ:Veit (Vater)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Veith, Karl
Nächster>>>
Veiter, Joseph
Band: 50 (1884), ab Seite: 102. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Veit (Vater)|50|102|}}

6. Vater Veit. Unter diesem Namen lebt in der österreichischen Kriegsgeschichte ein Fahnenträger, der im Jahre 1848 bei Custozza die Fahne trug, mit welcher er vierzig Jahre zuvor bei Aspern die kaiserlichen Truppen zum Siege geführt und dafür die goldene Medaille erhalten hatte. Bei Custozza fand der Tapfere den herrlichen Soldatentod. aber nicht ohne vorher aus dem Munde des Feldherrn Radetzky die Siegesbotschaft vernommen und aus dessen Feldflasche den letzten Labetrunk empfangen zu haben. Reyhongs hat in der von ihm zu Anfang der Fünfziger-Jahre begründeten ersten „Wiener Illustrirten Zeitung“ diesen Vorgang in Lied und Bild verherrlicht. Das Gedicht: „Vater Veit, der Regimentsfahnenträger. Eine Skizze aus der Schlacht von Custozza“, welchem zwei hübsche Holzschnitte beigegeben sind, ist von Reyhongs selbst verfaßt.