BLKÖ:Wimpffen, Johann Friedrich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 56 (1888), ab Seite: 244. (Quelle)
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29. Johann Friedrich (geb. zu Hirschbach 1581, gest. 13. November 1668), ein Sohn Johann Jacobs aus dessen Ehe mit Mar. Dorothea von Schwarzenberg. Er war Losungsamtmann zu Nürnberg und zuletzt kaiserlicher Feldoberster und erwarb von seinem Neffen Johann Paul die Rohooburg in der Ortenau. Aus zwei Ehen, zuerst mit Susanna Katharina geborenen Fürleger, und nach deren Tode mit Susanna geborenen Freiin von Kressenstein (geb. 16. August 1622, gest. 5. Juli 1682), ist er Vater von vier Söhnen, deren nur einer, Georg Abraham, den vom Vater gegründeten älteren (oder Johann Friedrich’schen) Hauptast fortsetzte. Aus diesem ging die heutige dänische Linie der Wimpffen hervor, da Georg Abrahams Urenkel Tobias Peter, der in kurbayrischen Kriegsdiensten gestanden, aus Glaubensrücksichten dieselben verließ und in jene der Krone Dänemarks übertrat, wo seine Nachkommen die noch blühende dänische Linie bilden. –