BLKÖ:Winter, Salomon

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 57 (1889), ab Seite: 81. (Quelle)
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9. Salomon Winter (geb. in der Zips in Ungarn 1778, gest. zu Hunsdorf im Zipser Comitate am 24. Februar 1859). Ein Israelit, der sich durch 60jähriges Wirken in seiner Gemeinde und zum Wohle seiner Glaubensbrüder auch außerhalb seines nächsten Wirkungskreises in achtungswürdiger Weise bekannt gemacht. Seinen energischen Bemühungen verdankt die Hunsdorfer Israelitengemeinde die Synagoge, welche um 1820 erbaut wurde, und die Hauptschule, deren Errichtung in das Jahr 1840 zurückreicht. Als in den Vierziger-Jahren in Pesth eine Versammlung der jüdischen Notabeln Ungarns stattfand, nahm Winter als Vertreter sämmtlicher jüdischen Comitatsgemeinden der Zips daran Theil. [Rosenberg (Leopold). Jahrbuch für die israelitischen Cultusgemeinden in Ungarn und seinen ehemaligen Nebenländern 5621 (1860–1861) (Arad 1860, Goldscheider, 8°.) I. Jahrgang, S. 330.] –