BLKÖ:Zichy, Johann Graf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 60 (1891), ab Seite: 8. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: {{{GND}}}, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Zichy, Johann Graf|60|8|}}

26. Johann Graf Zichy. Eines Sprossen dieser Familie mit Vornamen Johann gedenkt August Neilreich in seiner „Geschichte der Botanik in Niederösterreich“, welche in den Verhandlungen des zoologisch-botanischen Vereines in Wien V. Bd. (Jahrg. 1855) in den „Abhandlungen“ enthalten ist, auf S. 65 und nennt ihn „vorzüglich um die Flora der Alpen verdient“. Der Graf veröffentlichte auch durch den Druck in den Sitzungsberichten und Abhandlungen des Wiener zoologisch-botanischen Vereines im III. Jahrgang (1853) eine Darstellung seiner „Bereisung der österreichischen Alpen“ (S. 76 u. f.) und berichtete im nämlichen Jahrgange „über seltene Pflanzen“ [9] (S. 16). Wahrscheinlich ist er es auch, nach welchem Hügel und Bentham eine Gattung der Leguminosae Phaseoleae, einen neuholländischen Strauch und Zierpflanze Zichy tricolor benannt haben. Welcher Graf Johann gemeint ist, können wir bei dem Mangel an allen näheren Angaben und da in den verschiedenen Linien dieses Geschlechtes gleichzeitig mehrere Sprossen mit dem Taufnamen Johann lebten, nicht festsetzen: vielleicht ist es Graf Johann (geb. am 23. September 1820 und seit 1848 mit Irma Freiin Kray vermält) vom I. Zweige der Karlsburger Linie, ein Sohn des Grafen Karl III. aus dessen Ehe mit Antonie Gräfin Batthyányi. – Ein Johann Graf Zichy ist auch vereint mit einem Grafen Franz Zichy Förderer der Herausgabe seiner Familiengeschichte, welche von Emmerich Nagy redigirt unter dem Titel: A Zichy és Vásonykeői Gróf Zichy család idősb ágának okmánytára bis 1888 zum 5. Bande vorgeschritten ist und die Zeitperiode 1396–1409, insbesondere die Regierungszeit des Königs Siegmund beleuchtet. –