Bekümmerniß

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Bekümmerniß
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 174
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Breslau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]
[174]
Bekümmerniß.


Meine Welt ist nicht die deine,
Deine Welt ist nicht die meine;
Drum, wie ich die deine dir,
Lasse du die meine mir.

5
Magst von dir Gewalt’ges glauben,

Will dir nicht den Dünkel rauben;
Aber tritt in meine Welt
Nicht als wie ein Vogt bestellt.

Freu’ dich deiner fetten Habe,

10
Deiner Klugheit, deiner Gabe,

Deinen Vortheil zu verstehn;
Meinen Weg doch laß mich gehn.

Jeder hat so seine Nase;
Einer gucket nach dem Grase,

15
Einer nach dem Kirchdach;

Jeder geht der Nase nach.

Laß ihn gehn, er muß es lernen!
In das Grab und zu den Sternen,
Splitterrichter, ohne dich,

20
Laß mich wandern, find’ auch ich.