Benutzerin:Poetzschaer

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Fundstücke[Bearbeiten]

„Eine Fahrt in einem Berliner Omnibus ist ebenso unterhaltend wie lehrreich. Ruhig auf seinem Platze sitzend, ist man im Stande, die mannigfaltigsten Studien von Charakteren und Situationen anzustellen.“

(Der Berliner Omnibus, Die Gartenlaube (1869). Leipzig: Ernst Keil, 1869, Seite 55. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource)

„Wenn es hie und da Frauenzimmer gibt, die ihren Beruf verfehlen, um sich dafür mit den sogenannten Wissenschaften abzugeben, so sind das Ausnahmengeschöpfe, unglückliche Zwitterwesen, an denen Niemand seine Freude hat.“

(Ilse Frapan: Flügel auf!. Paetel, Berlin 1895, Seite 343. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource.)

„Die Frau ist nicht aktiv, nicht spontan. Sie ist immer und überall „rationaler” als der Mann.“

(Theodor Lessing: Der Lärm. J. F. Bergmann, Wiesbaden 1908, Seite 71. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource)

Der Instinkt nun macht das Weib thierähnlich, unselbständig, sicher und heiter. In ihm ruht ihre eigenthümliche Kraft, er macht sie bewundernswerth und anziehend. Mit dieser Thierähnlichkeit hängen sehr viele weibliche Eigenthümlichkeiten zusammen. Zunächst der Mangel eigenen Urtheils. Was für wahr und gut gilt, das ist den Weibern wahr und gut. Sie sind streng conservativ und hassen das Neue, ausgenommen natürlich die Fälle, in denen das Neue persönlichen Vortheil bringt, oder der Geliebte dafür eingenommen ist. Wie die Thiere seit undenklichen Zeiten immer dasselbe thun, so würde auch das menschliche Geschlecht, wenn es nur Weiber gäbe, in seinem Urzustande geblieben sein. Aller Fortschritt geht vom Manne aus.“

(Paul Julius Möbius: Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes. 5. veränderte Auflage. Marhold , Halle a. S. 1903, Seite 21. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource)

„Wir sind glücklicherweise noch nicht soweit, und werden hoffentlich auch nie soweit kommen, daß der Zustand der Religions- und Glaubenslosigkeit überhaupt anders als wie eine Ausnahme angesehen wird.“

(Alban von Hahn: Der Verkehr in der Guten Gesellschaft. Otto Spamer, Leipzig [1896], Seite 126. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource)