Beschreibung des Oberamts Neresheim/Kapitel B 31

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Trugenhofen.
Gemeinde III. Kl. mit 239 Einw. a. Trugenhofen, Pfarrdorf, 184 Einw., b. Karlsbronnen, Haus, 3 Einw., c. Taxis, Schloß 52 Einw. – Kath. Pfarrei. 2 Stunden südöstlich von der Oberamtsstadt gelegen.

Der kleine, aber hübsche, freundliche und gemüthliche Bauernort liegt mit seinen einstockigen, z. Th. noch mit Stroh bedachten Häusern und einigen Bauernhöfen lang hinangebaut an einem gegen Morgen geneigten Abhange, und gewährt eine ansprechende Aussicht über das üppig grüne, fruchtbare weite Donauthal hin an die schneebedeckten Stirnen der Alpen. Besonders schön und umfassend ist die Aussicht von der Anhöhe zwischen dem Dorf und dem Schlosse Taxis.

| Die an der Südseite des Dorfes stehende, dem heil. Georg geweihte Kirche wurde im Jahre 1781 vom Großzehentherr des Ortes, von dem Fürsten Anselm von Thurn und Taxis, erbaut. Ein hübsches Portal mit der Jahreszahl 1781 führt in das schöne, in edlem und sehr reichem Rococostil gehaltene Innere. Prachtvolle Stuckaturen umrahmen die großen und trefflichen Fresken der Decken; im Schiff sieht man das Abendmahl (mit der Unterschrift J. Auber Pingxit), und im Chor herrliche Engel, um das Allerheiligste schwebend; rings um die großen Fresken gruppiren sich sehr tüchtige kleinere, grau in grau gemalte. Auch die Wände sind mit schönen Stuckaturen geschmückt und durch zierliche jonische Doppelpilaster belebt; ebenso ruhen die Emporen auf jonischen Säulen. Über dem Triumphbogen erblickt man das Thurn- und Taxis’sche Wappen. Ferner enthält die Kirche drei große Zopfaltäre, eine kleine sehr hübsche Zopforgel und ein auffallend schönes, wenn auch etwas nachgedunkeltes Ölbild italienischer Schule, den h. Sebastian. Von den vier Glocken auf dem Thurm sind drei von Konrad Zoller in Biberach 1868 gegossen, auf der vierten steht: Wolfgang neidhardt in alen goss mich 1593. Die Unterhaltung der Kirche ging gegen eine Abfindungssumme von 1509 fl. 53 kr. an die Gemeinde über. Der Friedhof geht um die Kirche.

Das 1746 erbaute, ganz nahe der Kirche etwas winterlich gelegene Pfarrhaus ist vom Staat zu unterhalten.

Das 1833 angekaufte Schulhaus enthält ein Lehrzimmer und die Wohnung des Schulmeisters. Rathhaus besteht keines, die Gemeinde hat ein Rathszimmer gemiethet.

Gutes Trinkwasser liefern hinlänglich 3 Pump- und 3 Schöpfbrunnen; nur in ganz trockenen Jahrgängen wird Wasser für das Vieh aus dem eine Viertelstunde nördlich vom Ort gelegenen, bedeutend kalkhaltigen Karlsbrunnen geholt; ferner ist ganz nahe beim Ort eine starke laufende Quelle. Zwei Wetten sind vorhanden.

Vicinalstraßen führen von hier nach Dischingen, Ballmertshofen und auf die Straße von Eglingen nach Demmingen.

Zwei Brückchen und ein Steg bestehen und werden von der Gemeinde unterhalten.

Die Haupterwerbsmittel der sehr geordneten und fleißigen Einwohner sind Feldbau und Viehzucht. Von den wenigen Gewerbtreibenden finden Maurer und Zimmerleute auch Arbeit in der Umgegend.

Eine Ziegelei und zwei Schenkwirthschaften (eine davon in Taxis) bestehen.

Die Vermögensverhältnisse sind sehr befriedigend, der begütertste Bürger besitzt 164, der Mittelmann 50, und die ärmere Klasse 6 Morgen Feld.

Auf angrenzenden Markungen liegen einige Morgen Äcker und Wiesen, die hiesigen Bürgern gehören.

| Die nicht große, etwas unebene Markung, welche gegen Osten an das Königreich Bayern grenzt, hat einen mittelfruchtbaren Boden, der theils aus einem sandigen Lehm, theils aus den Verwitterungen von Breccienfelsen und Breccienschutt besteht, und in nassen Jahrgängen unergiebiger ist als in trockenen.

Das Klima ist etwas milder als das des Herdtfeldes, indessen sind schädliche Frühlingsfröste nicht selten und Nebel, die von der Donau heraufziehen, häufig. Hagelschlag kommt wenig vor.

Die Landwirthschaft wird fleißig, aber immer noch nach altherkömmlicher Methode getrieben; von neueren verbesserten Ackergeräthen hat nur der eiserne Hohenheimer Pflug Eingang gefunden, auch lassen die Einrichtungen der Düngerstätten noch manches zu wünschen übrig und von Düngersurrogaten kommt nur der Gips auf Kleefeldern zur Anwendung. Man baut die gewöhnlichen Cerealien, Kartoffeln, dreiblätterigen Klee, Wicken und Flachs. Von den Felderzeugnissen werden jährlich etwa 600 Scheffel Dinkel, 250 Scheffel Gerste, 20 Scheffel Haber und 10 Scheffel Roggen auf den Schrannen in Lauingen und Giengen abgesetzt. Der Wiesenbau liefert gutes Futter, ist aber für den nöthigsten Viehstand nicht ausgedehnt genug.

Die Obstzucht, welche sich mit späten Kernobstsorten, Zwetschgen, Pflaumen und Kirschen beschäftigt, ist nicht von Bedeutung und der Obstertrag wird meist grün verspeist, theilweise auch gedörrt.

Aus den 88 Morgen großen Gemeindewaldungen werden jährlich 20 Klafter und 200 Stück Wellen geschlagen und um etwa 200 fl., welche in die Gemeindekasse fließen, verkauft. Überdieß sind 36 Morgen Weiden vorhanden, die mit der Brach- und Stoppelweide an drei schafhaltende Bauern um 450 fl. verpachtet werden; nebenbei trägt die Pferchnutzung noch 100 fl. jährlich der Gemeinde ein. Auf der Weide laufen den Sommer über 300 Stück deutsche Schafe.

Was die Viehzucht betrifft, so ist die der Pferde von keiner Bedeutung und die des Rindviehs in Vergleichung mit andern Orten mittelmäßig; man hält keine reine Race und zur Nachzucht ist nur ein Farre aufgestellt. Das entbehrlich gewordene Vieh wird im Stall oder auf Märkten in mäßiger Ausdehnung verkauft. Viehaustrieb findet nach der Ernte statt.

Von Spuren aus grauer Vorzeit nennen wir die am östlichen Ortsende vorbeiführende Römerstraße (Frankensträßle), welche aus der Gegend bei Lauingen nach Bopfingen lief; an ihr stand auf den sog. Zipartenhöfen ein römischer Wohnplatz, von dem man Mauerreste, römische Heizröhren, Ziegel etc. noch vorfindet. Auch auf den 1/4 Stunde südlich vom Ort gelegenen Maueräckern standen römische Gebäude.

Das Dorf theilte die Schicksale der Burg (s. Taxis), bis Herdegen von Katzenstein 1380 das Dorf Tr. mit Kirchsatz und Widem | samt dem Hofe zu Störtzing verkaufte an Ulrich Roßhäupter, Bürgermeister, und Heinrich Haiden, Bürger zu Lauingen. Diese verkauften 1387 weiter um 600 fl. an Ulrich Zahn, Bürger zu Giengen, welcher a. 1393 Tr. an das Karthäuserkloster Christgarten verkaufte um 640 fl. Das Kloster hatte zur Besorgung seiner Angelegenheiten einen „Kirchenpfleger“ in Tr. sitzen.

Die Grafen von Oettingen als Schutz- und Schirmherren von Christgarten übten fortan auch in Tr. die entsprechenden Rechte, weil aber Tr. innerhalb des Pfalz-Neuburgischen Landgerichtes lag, so gab’s später Konflikte, welche 1533 dahin geschlichtet wurden, daß Oettingen, so lange Tr. im Besitz der Karthause verbleibe, das Hochgericht und die Obrigkeit behalten solle, sobald aber der Weiler in andere Hände komme, soll das Hochgericht wieder der Pfalz zustehn. Dieß trat ein in Folge der Reformation; Oettingen säcularisirte die Karthause und Trugenhofen bildete nunmehr einen Bestandtheil des gräflichen Amtes Christgarten, über welchen das Landgericht Höchstadt die Hoheit ausübte.

Die Reformation selber hatte Pfalzgraf Otto Heinrich nicht gehindert, weil er 1542 selber auch reformirte; als aber 1616 in Pfalz-Neuburg die katholische Konfession wieder eingeführt wurde, mußte das auch in Trugenhofen geschehen. 1711 verkaufte Oettingen das Dorf mit Kirchsatz, Zinsen, Steuern, Gülten u. s. w. an J. R. Kuhn, kurpfälzischer Forstmeister zu Höchstadt, um 21.000 fl. Dieser verkaufte weiter 1719 an Freiherrn Albrecht von Elstern und dessen Wittwe 1728 an Freiherrn A. Sebastian von St. Vincent zu Ballmertshofen. Mit diesem Rittergut wurde endlich auch Tr. 1741 an Fürst Alexander Ferdinand v. Thurn und Taxis verkauft um 38.000 fl. und theilte seitdem das Schicksal der fürstlichen Besitzungen in dieser Gegend.

Die Parzelle Ziegelhütte ist neuern Ursprungs.

Eine Kirche bestand im Dorfe Trugenhofen schon vor 1380 und kam 1398 an’s Kloster Christgarten. Nach der Reformation übte Oettingen das jus nominandi et präsentandi, Pfalz-Neuburg konfirmirte. Nach der Antireformation mußte der Meßpriester von Dischingen Tr. versehen, bis Oettingen einen tauglichen katholischen Priester präsentiren würde und aller Widerspruch war vergeblich. Im 30jährigen Krieg setzte Oettingen 1633 wieder einen evangelischen Pfarrer ein, der aber 1634 verjagt wurde. Daß Oettingen 1711 auch das Patronat verkaufte, s. o.

Im Schloß Trugenhofen war eine Kapelle zu Unserer l. Frau. Das Volksgerede, auf dem Mühlberg sei ein Frauenkloster gestanden, hat keinen Grund.

Zu der Gemeinde gehören:

b. Karlsbronnen, 1/8 Stunde nördlich vom Mutterort gelegen; es ist nur ein kleines Häuschen für den über die Schloßanlagen | bestellten Wächter. In den Sommermonaten wird hier an Sonntagen Bier geschenkt, was viele Leute aus der Umgegend herbeiführt.

Das Haus Karlsbronnen ist ein Theil des Schloßparks, über dessen Anlage – beim sog. Karlsbronnen mit einem künstlichen Wasserwerk – man im Lexikon von Schwaben, Ulm 1801, Bd. II. Seite 842 ff. s. v. Trugenhofen nachsehen möge. Der hier wohnende Parkwächter hat das Recht zu wirthschaften.

c. Taxis. Das dem Fürsten von Thurn und Taxis gehörige Schloß samt Schloßgut liegt zwischen Dischingen und Trugenhofen, nicht mehr auf der Anhöhe, sondern am südlich geneigten Abhange; aber trotzdem ist die Aussicht entzückend, sei es gegen Westen in das friedliche Egauthal mit seinen malerischen Mühlen und schönen Laubwaldungen, oder gegen Süden bis gegen Augsburg hin in die fast unübersehbare, von Flüssen durchzogene Donauebene mit ihren fruchtbaren Ackergründen, ihren üppigen Baumgruppen und zahlreichen blühenden Städten. Nur das sog. hohe Schloß, die ursprüngliche Burg, liegt auf einem an dem Abhang aufragenden mäßigen Felshügel; dieses ursprüngliche nicht große alte Schloß ist in das neue eingebaut und zeigt noch an seiner Nordseite Spuren der alten Bauart, nämlich die schmalen gothischen Spitzbogenfenster der alten Burgkapelle. Das neue jetzige Schloß ruht auf einem Unterbau in strengem Rococostil, es erhebt sich in drei Geschossen und mit drei Eckthürmen (an der hintern Ecke steht ein Wasserthurm), und endigt in etwas ausgeschwungene Giebel. Der Eingang ist mit zwei Säulen geschmückt. Das sehr stattliche Gebäude steht im Nordwesten der ganzen Anlage und vor ihm (südöstlich) dehnt sich der sehr geräumige Schloßhof, worin ein vierröhriger Brunnen läuft, hin, gegen Westen von einem langen Ökonomiegebäude geschlossen, während im Osten und Süden ein ziemlich regelmäßiger, einer kleinen Stadt ähnlicher, sehr großer Komplex von älteren und neueren Gebäuden sich gar stattlich erhebt, die den verschiedensten Zwecken dienen, und von denen viele vor wenigen Jahren in reichem englisch-gothischen Stile umgebaut wurden, und so macht die ganze Anlage den Eindruck eines großartigen Fürstenhofes.

An die Schloßanlage stößt gegen Osten und Norden der große und herrliche Schloßgarten mit Blumenbeeten, Terrassen, Tannen- und Taxushecken, Laubgängen, Gartenhainen und ausgedehnten Gewächshäusern, alles trefflich mit einander in Verbindung und eine Gesamtwirkung von seltener Schönheit bietend; und nördlich von dem eigentlichen Schloßgarten dehnt sich dann mit seinen schattigen Baumgruppen der englische Wald aus, eine Zierde weit umher in der Umgegend.

Schon im Jahre 1742 wurde der Hofgarten angelegt und hat sich zum Theil noch in seiner ursprünglichen Anlage erhalten; damals bestand er aus vier Abtheilungen, in einer dieser Abtheilungen stand | in einer runden laubenartigen Allee ein hölzerner Thurm mit ornitologischer Sammlung; auch der englische Park besaß früher, nach Art der barocken Gartenkunst des vorigen Jahrhunderts, eine Menge von kleineren Gebäuden u. s. w., von denen auch noch Reste vorhanden sind, – da waren verschiedene Tempelchen, Grotten, Wasserwerke mit Statuen und Vexirstrahlen, Weiher mit künstlichen Inselchen, dann Eremitagen, chinesische Häuschen, ein Weinberg von hohen Eichen und Buchen umringt u. s. f.

Nordwestlich liegt, gerade unterhalb des alten Schlosses gegen das Egauthal hin, das Schloßgut mit geschlossenem Hofraum, der Wohnung des Pächters, geräumigen Stallungen und anderen Ökonomiegebäuden, einem laufenden und einem Pumpbrunnen. Bei der Schneeschmelze oder bei anhaltendem Regenwetter zeigt sich oft ein merkwürdig starker Wasserandrang. Das arrondirte Schloßgut, besteht in 200 Morgen Äckern, 52 Morgen Wiesen, 18 Morgen Weiden etc. und wird von dem Pächter im Dreifeldersystem rationell bewirthschaftet.

Schloß Taxis hieß ehemals Trugenhofen, einigemal auch Trubenhofen geschrieben. Auf dieser Burg saßen ritterliche Herren, welche Reichsministerialen gewesen zu sein scheinen, wozu ganz stimmt, daß noch Kaiser Friedrich III. Burg Tr. und Dischingen als Reichslehen in Anspruch nahm. Hieher gehört ein Hildebrand von Tr., der z. B. 1233 im Gefolg König Heinrichs zu Wimpfen war und noch 1258 lebte und ein Heinrich von Tr., der Kl. Neresheim beschenkte zu Schrezheim.

Spätere Herren von T. gehören nach Trugenhofen an der Usel. Unsere Burg besaß im Anfang des 14. Jahrhunderts Ulrich von Schwaningen, der vor 1339 sein Besitzthum an Graf Ludwig von Oettingen verkauft hatte um 1100 Pfd. Heller. Schon 1334 saß ein öttingen’scher Amtmann auf Trugenhofen, und zwar wurde damals die hohe Obrigkeit über Dischingen dem Grafen allein zugesprochen, gehörte also zu Tr., 1351 war Ulrich von Bopfingen öttingen’scher Vogt, 1361 verkauften aber die Grafen Tr. an den Grafen von Helfenstein um 4000 Pfd. Heller; dieser verkaufte gleich weiter um 4500 Pfd. an Otto und Johann von Riedheim und von diesen erwarb Herdegen von Katzenstein, der Mitherr von Dischingen, die Herrschaft Trugenhofen um 5000 Pfd. a. 1365.

Herdegen von Katzenstein verkaufte 1380 das Dorf Trugenhofen, behielt aber die Burg samt Dischingen und erst seines Enkels Jörg Wittwe oder ihre Tochter Gertraud verkauften 1428 Burg Tr. mit allen Zubehörden um 6000 fl. an Hans von Westernach und Fritz von Zipplingen, welcher seine Hälfte um 3500 fl. dem Eytel von Westernach, des Hans Sohn, abtrat.

Von den Ansprüchen, welche Jörg von Weineck erhob, siehe bei | Dischingen; die Herren von Westernach erhielten sich im Besitz und verkauften 1512 auch noch Ballmertshofen (s. d.).

Peter von Westernach war genöthigt, den Ansprüchen von Pfalz-Neuburg auf die Landeshoheit sich zu fügen und huldigte mit seinen Unterthanen 1510, wogegen ihnen Schutz und Schirm versprochen wurde.

Das nun landsäßige Gut erbten durch eine Westernacher Erbtochter die Herren von Leonrod (s. Ballmertshofen und Dischingen), von welchen es an die Schenken von Castel übergieng 1663, von diesen hat Graf Marquard Willibald 1734 die gesamte Herrschaft an den Fürsten von Thurn und Taxis verkauft um 150.000 fl. und diese Fürsten erreichten durch einen Vertrag mit Kurpfalz 1768–73 die Befreiung ihrer „Herrschaft Marktischingen“ von der Landsäßigkeit. Es wurde nun ein fürstliches Oberamt und die Regierung für alle die Taxis’schen Herrschaften Eglingen, Ballmertshofen, Trugenhofen, Duttenstein, Demmingen und Dunstelkingen mit einem Präsidium u. s. w. eingerichtet, eine Grenadiergarde aufgestellt und das Schloß selber, wo sich die Herrschaft häufig aufhielt, fürstlich umgebaut und mit einem schönen Park umgeben.

Weil seitdem Schloß Trugenhofen den Mittelpunkt der fürstlich Taxis’schen Besitzungen bildete, so wurde ihm 1819 mit Königl. Erlaubniß der Name Schloß Taxis beigelegt.


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