Der Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin/1. Zur Einleitung

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Autor: Otto Glagau
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Titel: Der Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin
1. Zur Einleitung
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aus: Die Gartenlaube
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Der Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin.
Von Otto Glagau.
1. Zur Einleitung.

Speculation und Schwindel sind die beiden Mächte, die heute auf dem Throne der Welt sitzen, unter deren Herrschaft die civilisirte Menschheit seufzt und stöhnt, siecht und verkümmert. Wenn Speculation und Schwindel einen außerordentlichen Fang gethan haben, wenn in ihrem Netze Hunderttausende und Millionen zappeln, wenn auf der ausgeplünderten und ausgesogenen Gesellschaft ein allgemeiner Nothstand lastet – dann spricht die moderne Volkswirthschaft von einer Krisis, die sie bald eine Handels-, bald eine Geschäftskrisis nennt. Solche Krisen kehren seit dem letzten Vierteljahrhundert immer häufiger, mit erschreckender Regelmäßigkeit wieder, und die Herren Nationalökonomen scheinen sie schon als ein nothwendiges Uebel zu betrachten, indem sie dieselben als krankhafte Zeitströmungen erklären und nach Art eines medicinischen Lehrbuchs die „Diagnose“ der angeblichen Krankheit stellen und die „therapeutischen Mittel“ zu ihrer Bewältigung abhandeln. Das heißt aber doch, die Begriffe verkehren, die Thatsachen verdrehen; es heißt, die Schuldigen unterschlagen und dafür die armen bethörten Opfer anklagen wollen. Fürwahr, ein Hohn, wie er grausamer nicht zu denken ist!

Der jüngste Schwindel geschah 1871 und 1872; er übertraf seine Vorgänger weitaus an Umfang und an Frechheit, und an den Wunden, die er geschlagen, blutet heute ganz Europa und auch Nordamerika. Die Veranlassung zu ihm gab unter Anderm der glorreiche Krieg gegen Frankreich. Das deutsche Volk, plötzlich geeint und mächtig, mußte sein erwachendes Selbst- [789] und Frohgefühl sofort theuer bezahlen. Die Dämonen des Schwindels stürzten darüber her und überrumpelten es in seiner Siegesfreude und nationalen Begeisterung. Die heiligsten Gefühle eines Volkes wurden von der Speculation und von dem Schwindel für ihre schnöden Umtriebe, für ihre verbrecherischen Zwecke ausgebeutet.

Freilich, der Boden war schon früher vorbereitet. Schon seit 1866 begann das Börsentreiben, das bis dahin hauptsächlich in Paris blühte, sich auch nach Deutschland zu verpflanzen und auch hier üppig emporzuwuchern Die Berliner Börse überholte die Plätze von Hamburg und Frankfurt am Main und fing an, mit ihrer Schwester in Wien mächtig zu wetteifern. Der Börsenverkehr nahm, wie der Börsenjargon sich ausdrückt, einen „internationalen Charakter“ an; das heißt, die Geldmächte aller Länder reichten einander die Hände zum schönen Bunde, Allerhand fremde „Fonds“, darunter die famosen „Italiener“ und die noch famoseren „Türken“; allerhand unsagbare „Lotterieanleihen“, zum Beispiel Schwedische Zehnthaler- und gar Neuenburger Zehnfranken-Loose wurden gleichzeitig an den Börsen eingeführt, und das Geld floß in einem Gewirr von Bächen und Canälen in’s Ausland ab. Hundert Banken und Bänkchen überschwemmten die deutschen Staaten mit ihren Noten, und die Papiergeldwirthschaft bedrohte und schädigte das Publicum über die Maßen. Gewisse Effecten, wie die Actien der Oesterreichischen Creditanstalt, der Oesterreichischen Südbahn und der Oesterreichisch-Französischen Staatsbahn (kurzweg „Credit“, „Lombarden“ und „Franzosen“ genannt), wurden zu Spielpapieren an allen europäischen Börsen; und das sogenannte Differenz- oder Zeitgeschäft, wo man verkauft, was man gar nicht hat, und wo man kauft, was man nie beziehen will – bildete, wie früher in Paris und Wien, nun auch in Berlin den eigentlichen Börsenverkehr, gegen welchen das Cassageschäft, das sind die wirklichen Käufe und Verkäufe, immer mehr in den Hintergrund trat.

Mancherlei Projectenmacher, Glücksjäger und Industrieritter kamen nach Berlin und excellirten hier wie kaum anderswo. Am Himmel der Speculation schoß ein neues Gestirn herauf, ein Komet mit riesigem, unendlich langem Schweife, und der eigenthümlich schillernde und glitzernde Schein, den er verbreitete, verdunkelte bald das sonstige Licht, namentlich auch das in dem Hirne seiner neuen Mitbürger. Dieser Komet nannte sich Strousberg; er war ein Sohn des auserwählten Volks und gebürtig aus dem polnischen Ostpreußen, da, wo Fuchs und Wolf sich „Gute Nacht!“ sagen. Seine Thaten und seine Erfolge harren noch ihres eigentlichen Sängers, aber sie waren so wunderbar, so fabelhaft, daß eifrige Jünger und ehrliche Schwärmer ihn den „Eisenbahnkönig“ hießen, ihn als einen „Culturheros“ feierten. Wie das Leben aller Heroen und Halbgötter ist auch die Geschichte Strousberg’s ein – Mythos. Als zwölfjähriger polnischer Judenjüngling wanderte Baruch Hirsch Straußberg nach England und traf zwanzig Jahre später als ein der christlichen Kirche angehöriger Doctor Bethel Henry Strousberg in Berlin ein. Was er inzwischen getrieben? Wahrscheinlich alles Mögliche. Er selber läßt erzählen, daß er in der Fremde Commis, Reporter, Lehrer, Speculant, Rentier, Redacteur und Dichter (!) gewesen sei. Ohne Frage führte er ein wechselvolles, abenteuerliches Leben, aber es wollte ihm nicht glücken; John Bull und Bruder Jonathan waren nicht dümmer als er, und so kehrte er nach Deutschland zurück, wo er sein Genie endlich verwerthen konnte.

Zunächst war er eine Art Agent oder Commissionär, bis er sich auf den Eisenbahnbau warf, indem er die „Generalentreprise“ oder, wie der Abgeordnete Lasker so treffend sich ausdrückte, das „System Strousberg“ erfand. Er baute binnen wenigen Jahren wohl ein Dutzend Eisenbahnen, und zwar in der originellsten Weise. Er baute mit fremdem Gelde, denn er selber hatte nur Schulden und er baute im Uebrigen so schlecht wie nur möglich und so theuer wie nur denkbar. Natürlich mußten dabei Millionen abfallen, nicht nur für ihn, sondern auch für seine Verbündeten und Helfershelfer. Bald schätzte man ihn für einen zwanzig- bis fünfzigfachen Millionär, nannte ihn den modernen Crösus, einen zweiten Grafen Monte Cristo.

Sein Heraufkommen war rapid, aber doch nicht ohne Hindernisse und ohne Schwierigkeiten. Die Börse und die ganze Geschäftswelt behandelte ihn mit großem Mißtrauen. Lange wies man seine Wechsel zurück, und er konnte sie nur mit ungeheuerem Damno (Verlust) unterbringen. Die von ihm geschaffenen Eisenbahnactien und Eisenbahnprioritäten fanden nur widerwillige Aufnahme; er mußte sie förmlich verschleudern; er schlug sie zu jedem Preise los, aber er fabricirte immer wieder neue und in immer größeren Massen. So machte er Geld und mit dem Gelde machte er alles Uebrige. Zwar lachte und spottete man über den verwegenen Abenteurer, über den dreisten plumpen Emporkömmling, aber seiner Einladung folgte doch die vornehmste Gesellschaft und schmauste und zechte mit ihm. Er besoldete Literaten aller Grade; er beschenkte Journalisten und setzte ihnen Pensionen aus, und so gewann er die Presse. Fortan konnte man in allen Zeitungen täglich Anekdoten und Notizen über den großen „Doctor“ lesen, über seinen luxuriösen Haushalt, über seine Freigebigkeit und Mildthätigkeit, über seine Projecte und Unternehmungen. Herr von Bismarck mußte es sich gefallen lassen, in den pikanten Artikelchen der Localblätter neben Strousberg und neben der Lucca zu figuriren, und diese oder jene Zeitung warf allen Ernstes die Frage auf: Wer denn größer sei, der „eiserne Graf“ oder der „Eisenbahnkönig“? Auch die Witzblätter verarbeiteten den „Wunderdoctor“ in Wort und Bild und machten aus ihm eine stehende Figur. So wurde Strousberg zum Tagesgespräch, die größte Berühmtheit Berlins. An den Schaufenstern der Buchhandlungen erschien der mehr robuste als geistreiche Kopf des großen „Doctors“, sowie eine „Biografische Karakteristik“ (buchstäblich!), geschrieben von einem Literaten, der sich einen Magyaren zu nennen liebt. Strousberg legte sich endlich auch noch eine eigene Zeitung bei, die „Post“; sie erforderte einen Zuschuß von jährlich vierzig- bis achtzigtausend Thalern, hatte zu Mitarbeitern eine gar seltsame Galerie von Charakteren und Capacitäten, leistete aber trotzdem kaum das Mittelmäßigste.

Um seine „Geschäfte“ in’s Werk zu setzen, um allerhand Connexionen zu gewinnen und dadurch von den Regierungen die Concessionen zu erlangen, hatte der „Wunderdoctor“ nur Eine Maxime, die ihn aber nie im Stiche ließ. Sie lautetet: Ein goldener Schlüssel öffnet jede Thür, und ein mit Gold beladener Esel übersteigt jede Mauer. In jedem Bureau war Strousberg bekannt; in jeder Behörde, bis zu den Ministerien hinauf, hatte er seine Freunde und Gönner, die ihm Auskunft und Rath ertheilten, die sein Interesse mit Begeisterung verfochten. Verschiedene hohe Beamte mußten um seinetwillen ihren Abschied nehmen. „Der Mann, der Alles kauft,“ lautete die Ueberschrift eines Artikels[WS 1], den ein Lokalblatt dem großen „Doctor“ widmete.

In der That kaufte Strousberg Alles – das war sein offenes Geheimniß. Zu guter Letzt kaufte er sich noch den hohen und höchsten Adel, Grafen und Herzoge, und zog mit ihnen nach Rumänien. Seine letzte Schöpfung waren circa fünfundsechszig Millionen Thaler siebenundeinhalb procentige Rumänische Eisenbahnobligationen. Dieselben kamen 1868 zum Course von 71 an die Börse und wurden hier unter „Ausländischen Fonds“ notirt, während sie blos von Herrn Strousberg und seinen Genossen, Herzog von Ujest, Herzog von Ratibor und Graf Lehndorff „fundirt“ waren – eine von den vielen Täuschungen, welche die unglücklichen Käufer dieses Papieres erfahren mußten! Als Herr Strousberg und Consorten zu Neujahr 1871 die garantirten Zinsen nicht mehr zahlten, während der betreffende Eisenbahnbau selber liegen geblieben war, sanken die „Rumänier“ bis auf einen Cours von 40 herab, worauf sie durch Vermittelung Dritter in fünfprocentige Actien umgewandelt wurden. Wie viel die hochadligen „Mitconcessionäre“ bei diesem sauberen Geschäfte verdient haben, ist nicht genau bekannt geworden; dem großen „Doctor“ rechnete jedoch Herr J. Hoppe in der „Vossischen Zeitung“ (1871 Nr. 205) nach, daß er mindestens zehn Millionen Thaler in die Tasche gesteckt habe und über fast ebensoviel die Abrechnung schuldig geblieben sei. Mit den „Rumäniern“, die doch zu viel Gestank verbreiteten, trat der „Wunderdoctor“ einstweilen vom Schauplatze ab, und seine Hinterlassenschaft übernahmen die „Discontogesellschaft“ und das Haus S. Bleichröder, indem sie die betrogenen Gläubiger zu einer Actiengesellschaft vereinigten. Man verlangte, daß die Attentäter von ihrer Rente circa fünfundzwanzig Millionen Thaler herausgeben sollten, aber Herr Strousberg bewilligte nur sechs Millionen, und man mußte wohl oder übel damit zufrieden sein, denn der „fünfzigfache [790] Millionär“ war inzwischen ein bettelarmer Mann geworden, indem er all’ seine Häuser, Paläste, Schlösser, Güter und sonstige Liegenschaften an seine Frau abgetreten hatte.

Seitdem kamen die „Schöpfungen“ des großen „Doctors“ sehr in Verruf. Seine Eisenbahnen waren von wahrhaft frevelhafter Beschaffenheit, konnten entweder gar nicht in Betrieb gesetzt werden oder verursachten doch bald mancherlei Unglücksfälle. Die meisten seiner Eisenbahnen werden in diesem Jahrhundert keine Dividende mehr abwerfen; die Unmasse der von ihm fabricirten Actien ist zum größten Theile Maculatur. Wie viel blutige Thränen sind von den eingefangenen Gimpeln, die rasch reich zu werden gedachten, über den Mann geweint worden, wie viel Flüche und Verwünschungen haben sich auf sein Haupt ergossen, wie viel Jammer, Elend und Verzweiflung hat er zu verantworten!! Die unter dem Nimbus seiner hochadligen Genossen, mit allen Mitteln vertriebenen „Rumänier“ wurden zu einer wahren Landseuche, die Tausende von Existenzen geknickt hat. Gar mancher Besitzer von „Rumäniern“ legte Hand an sich, gar mancher wanderte in’s Armen- oder in’s Irrenhaus.

Und diesen Mann nannte ein großer Theil der Presse und das von ihm geleitete Publicum einen „Wohlthäter der Menschheit“, einen „Cultur-Heros“! – Und in gewissem Sinne war er wirklich ein Heros, nämlich eine Art von Hercules. Hercules, der Hellene, reinigte bekanntlich die Ställe des Königs Augias; Strousberg, der Semite, aber füllte und hinterließ uns einen solchen Stall, einen Augias-Stall von Unrath und Verderbniß. Er corrumpirte die Presse; er corrumpirte die Beamtenwelt und den Adel; er umging und höhnte die Gesetze; er schlug der Moral öffentlich ins Gesicht!! – – Und gegen diesen unseligen Menschen und sein verbrecherisches Treiben erhob sich keine Stimme, auch in unsern Parlamenten nicht. – Alles blieb stumm und still. Erst im Februar 1873, als Strousberg längst abgethan war, enthüllte und verdammte Herr Lasker das „System Strousberg“. Und hier war ihm sogar die Presse zuvorgekommen. Nach dem Sturze Strousberg’s ermannte sich auch die Presse, und wie mit einem Schlag fiel sie über den „Wunderdoctor“ her. Dieselben Zeitungen, die früher vor ihm gekrochen, traten ihn nun mit Füßen. Dasselbe Localblatt, welches ihn einst unter dem Titel „Der Mann, der Alles kauft“ verherrlicht hatte, erklärte jetzt feierlich, wie es sich nie mit Strousberg befaßt, sondern ihn stets weit von sich gewiesen habe. –

Strousberg hat eine Schule hinterlassen, eine sehr zahlreiche Schule – und um dessen willen haben wir uns so lange mit ihm aufgehalten. Manche seiner Jünger und Trabanten werden wir unter den Gründern der großen Schwindelperiode finden und sie haben sich ihres Meisters durchaus würdig bewiesen. Andererseits war wieder Strousberg nicht recht möglich ohne unsere moderne Volkswirthschaft, ohne die Fraction der Freihändler oder das sogenannte Manchesterthum. Dieses, welches noch immer fast die ganze Presse hinter sich hat, auf den volkswirthschaftlichen Congressen vorherrscht und auch unsere Juristen wie Verwaltungsbeamte beeinflußt – kennt und lehrt als ersten und letzten Grundsatz die freie Concurrenz, wonach der Staat sich in Handel und Industrie nicht einmischen, sondern die Dinge ruhig und ungestört ihren Gang gehen lassen solle. Namentlich verbieten die Manchesterleute dem Staat den Bau von Eisenbahnen, welcher allein der Privatconcurrenz überlassen bleiben solle. Dieser Lehre verdankt denn auch Herr Strousberg seine Carrière. Er concurrirte um eine Eisenbahn nach der andern, und er schlug bald alle Mitconcurrenten aus dem Felde. Graf Itzenplitz, der damalige preußische Handelsminister, übrigens ein ehrlicher, wohlmeinender, aber nicht entfernt scharfsinniger Mann, verhandelte sogar am liebsten mit Strousberg, der ihm Alles so bequem zurechtzulegen verstand, und ließ sich von dem „System Strousberg“ dermaßen berücken, daß er mehr und mehr von Staatsbanken absah und die einträglichsten Linien an Privatunternehmer vergab, allerdings unter dem Einfluß hoher und höchster Personen auch wohl vergeben mußte.

Aber Strousberg, wie wenig er sich auch um Recht und Gesetz kümmerte, sah sich doch von gewissen Schranken umgeben, die selbst ihm unübersteiglich blieben. Da thaten sich die Manchesterleute zusammen und lösten der „freien Concurrenz“ auch die letzte Fessel. Am 20. Mai 1870, während die Tage des Reichstags gezählt waren und er deswegen mit verdoppelter Dampfkraft arbeitete, berieth man das Gesetz, welches die Actiengesellschaften fortan von jeder Genehmigung und Aufsicht des Staats befreien sollte. Hei, wie gingen die Herren ins Zeug; mit einem Eifer, der wirklich einer besseren Sache werth war! Herr Miquel vergaß sich sogar etwas stark, indem er dem Aufsichtsrathe respective Vorstande einer Actiengesellschaft gewisse Täuschungen und „Verschleierungen“ freigeben wollte, worauf er sich von Herrn Lasker zur Besinnung gerufen sah. Nun, das Gesetz war in vier Tagen fix und fertig; daß es aber ein übereiltes, höchst mangelhaftes ist, daß es den jüngsten großen Schwindel entschieden mitverschuldet hat und dringend einer Revision bedarf, haben hinterher auch diejenigen zugestehen müssen, die da selber es gemacht haben. Am 27. Juni ward das neue Actiengesetz publicirt, und nun konnte der Hexensabbath losgehen, aber plötzlich brach der Krieg aus, und so mußte man sich schon noch etwas gedulden.



Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Artikes