Der Burgberg bei Neukirch

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Textdaten
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Autor: Friedrich Bernhard Störzner
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Titel: Der Burgberg bei Neukirch
Untertitel:
aus: Was die Heimat erzählt. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen, S. 277
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Arwed Strauch
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: SLUB Dresden = Commons
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123. Der Burgberg bei Neukirch.

Das zweite Dorf, welches wir auf einer Wanderung von Königsbrück nach Kamenz erreichen, ist das Kirchdorf Neukirch, das eine Stunde in nordöstlicher Richtung von der erstgenannten Stadt entferntliegt. Die Landstraße durchkreuzt das südliche Ende des Dorfes in unmittelbarer Nähe der Kirche. Ungefähr 100 Schritte westlich von der Kirche und Pfarre zu Neukirch erhebt sich ein Hügel. Er wird als der Birken- oder Burgberg bezeichnet und soll in früheren Zeiten eine stattliche Burg getragen haben. Es ist von derselben freilich nichts mehr zu sehen. Die Trümmer sind vollständig verschwunden. Wie alte Leute berichteten, hätten beim Aufbau der Kirche zu Neukirch die Burgreste Verwendung gefunden. Im Innern des Berges liegen aber nach der Sage noch große Schätze vergraben, und der glückliche Finder könnte unermeßlich reich werden, wenn er nur den Zauberspruch wüßte, mit dessen Hilfe die verborgene Türe in das Innere des Berges sich öffnet. – Der Burgberg bei Neukirch bietet eine schöne Aussicht. Nach Osten zu erblickt das Auge die Schwosdorfer Berge, nach Süden hin den Keulen- oder Augustusberg. Nach Norden und Westen zu reicht der Blick stundenweit.