Der Hexenthurm in Weinheim

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Textdaten
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Autor: Zimmermann
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Titel: Der Hexenthurm in Weinheim
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 466
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Quelle: Commons, Google
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Der Hexenthurm in Weinheim.

Dieser Thurm, den der Grundelbach von dem Schloßberge trennt, steht ganz nahe bei dem Müllheimer Thorthurme. In jener umwölkten Zeit, wo so mancher Unschuldige, als der Zauberei verdächtigt, gefoltert und dem Scheiterhaufen übergeben wurde, hat man auch diejenigen Personen Weinheims und der Umgegend, welche der Hexerei beschuldigt wurden, in diesen Thurm gesperrt. Da jedoch damals der Glaube herrschte, daß solche Teufelsgenossen ihre Zaubermacht augenblicklich wieder bekämen, sobald sie mit bloßer Haut die Erde berührten, so hat man sie auf luftigen Bahren und Stiegen in das obere Verhörzimmer des Müllheimer Thorthurmes gebracht.

(Nach mündlicher Ueberlieferung mitgetheilt von Lehrer Zimmermann.)