Der Neustädter Markt (Canaletto-Mappe)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
>>>
Autor: Otto Richter
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Neustädter Markt
Untertitel:
aus: Canaletto-Mappe
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1895
Verlag: Wilhelm Baensch, K. S. Hofverlagsbuchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[6]
I.
Der Neustädter Markt

von der Hauptwache aus aufgenommen 1750. Links erscheint das Eckhaus an der Grossen Meissner Gasse, wo damals im dritten Obergeschoss der Hofmaler Dietrich wohnte. In der Mitte des Platzes steht das von dem Hauptmann L. Wiedemann in Kupfer getriebene und vergoldete, im Jahre 1736 errichtete Reiterstandbild Augusts des Starken, dessen Sockel unvollendet geblieben war und 1884 durch einen neuen ersetzt worden ist. Links am Eingange in die von diesem Fürsten angelegte Hauptallee sieht man das im Abbruch begriffene Gewandhaus mit den Fleischbänken, an dessen Stelle von 1750 bis 1754 das neue Rathhaus erbaut wurde; neben dem Gewandhause weiter in die Allee hinein die Schule, die bis 1851 den Platz des heutigen Hotels zum Kronprinz einnahm; am Ende der Häuserreihe, beim Schwarzen Thore, die in den Jahren 1732 bis 1739 erbaute Kirche, noch ohne Thurm, den sie erst von 1854 bis 1859 erhalten hat. Rechts am Eingange der Allee steht das aus dem Jahre 1527 stammende alte Rathhaus, dessen Abbruch 1755 erfolgte; am Mittelfenster des Obergeschosses hängen die zwei Schandflaschen für zanksüchtige Weiber, die sich jetzt im Museum des Alterthumsvereins befinden. Rechts vom Rathhause eröffnet sich ein Einblick in die Breitegasse (jetzt Kasernenstrasse), an deren Ende die von 1725 bis 1731 erbaute Ritterakademie sichtbar ist. Im Vordergrunde sind Sturmfässer für Feuerlöschzwecke, sowie Trödelbuden aufgestellt. (Oelgemälde in der Königlichen Galerie, Katalog Nr. 612.)


Bellotto Radierung Neustädter Markt.jpg