Der unerbittliche Hauptmann

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Titel: Der unerbittliche Hauptmann
Untertitel:
aus: Deutscher Liederhort, S. 35–36
Herausgeber: Ludwig Erk
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: Th. Chr. Fr. Enslin
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Wikimedia Commons
Kurzbeschreibung:
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[35] ===
13. Der unerbittliche Hauptmann.
===

Erste Melodie.

Mäßig. Vielfach mündlich. Durch ganz Deutschland verbreitet.
Noten


Zweite Melodie.

Mäßig.
Noten


1.
|: O Straßburg, o Straßburg,

du wunderschöne Stadt, :|
|: darinnen liegt begraben
so mannicher Soldat. :|

2.
So mancher und schöner,

auch tapferer Soldat,
der Vater und lieb Mutter
böslich verlassen hat.

3.
Verlassen, verlassen,

es kann nicht anders sein!
Zu Straßburg, ja zu Straßburg
Soldaten müssen sein.

4.
Der Vater, die Mutter,

die giengn vors Hauptmanns Haus:
„Ach Hauptmann, lieber Herr Hauptmann,
gebt mir mein Sohn heraus!“

5.
‚‚‚Euern Sohn kann ich nicht geben

für noch so vieles Geld;
eurer Sohn und der muß sterben
im weit und breiten Feld.

6.
‚‚‚Im weiten, im breiten,

wol draußen vor dem Feind,
wenn gleich sein schwarzbrauns Mädchen
so bitter um ihn weint.‘‘‘

[36]
7.
Sie weinet, sie greinet,

sie klaget also sehr:
„„Ade, mein allerliebst Schätzchen,
wir sehn uns nimmermehr!““

3, 1. Er hat sie verlassen. – 4, 1 u. 2. Die Mutter, die Mutter gieng vor des Hauptmanns Haus. – 4, 4. gebt uns den Sohn heraus! – 5, 3 u. 4. euer Sohn der muß marschieren ins weit und breite Feld. – 6, 1 u. 2. Ins weite, ins breite, allvorwärts vor den Feind. – 7, 1. Sie weinet, sie trauret. – 7, 3 u. 4. „Gut Nacht, mein allerliebst Schätzchen, ich seh dich nimmermehr!“