Die Aargauer Lieben

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Titel: Die Aargauer Lieben
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aus: Deutscher Liederhort, S. 29–30
Herausgeber: Ludwig Erk
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: Th. Chr. Fr. Enslin
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Wikimedia Commons
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[29] ===
11b. Die Aargauer Lieben.
===


Sehr mäßig. Schweizerisch.
Noten


1.
Im Ärgäu sind zweu Liebi :|:

die hättid enandre gern. :|:

2.
Und der jung Chnab zog zu Chriege;

wenn chunnt er wiederum hei?

[30]
3.
Uf ds Johr im andere Summer,

wenn dStüdeli trägid Laub.

4.
Und ds Johr und das wär umme,

der jung Chnab ist wiedrum hei.

5.
Er zog durs Gässeli ufe,

wo ds schön Anneli verborge läg.

6.
„Gott grüeß di, du Hübschi, du Feini!

vo Herze gefallst mer wohl.“

7.
‚‚‚Wi cha–n–i denn dir no gfalle?

ha scho längst en andre Ma!

8.
‚‚‚En hübsche–n–und en ryche–n,

und der mi erhalte cha.‘‘‘

9.
Er zog durs Gässeli abe

und weinet und truret so sehr.

10.
Do begegnet ihm seini Frau Mueter:

„„Was weinist und trurist so sehr?““

11.
„Was sött i nit weine–n–und trure?

i ha jo keis Schätzeli meh!“

12.
„„Wärist du deheime bliebe,

so hättist dys Schätzeli no!““


(Vgl. „Sammlung von Schweizer-Kühreihen und Volksliedern. 3. Aufl. Bern, 1818.“ S. 65.)

1. zweu, zwei. hättid, hätten. – 2. Chnab, Knabe. chunnt, kommt. hei, heim. – 3. Stüdeli, kleine Stauden. – 7. cha, kann. no, noch. ha, ich habe. scho, schon. Ma, Mann. – 8. rych, reich. – 9. truret, trauert. – 11. sött, sollte. keis, kein. – 12. dys, dein.