Die Ausbildung von Krankenpflegerinnen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Ausbildung von Krankenpflegerinnen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 700
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[700] Die Ausbildung von Krankenpflegerinnen, für welche wir jüngst die von Fräulein Emilie von Bunsen in Karlsruhe geleitete Anstalt empfohlen haben, erfreut sich auch im deutsche Norden, in Bremen, einer Heimstätte. Von einem Verein gegründet und erhalten, besitzt die Anstalt bereits ein eigenes, neu erbautes Asyl mit Wohnräumen für vierzehn Pflegerinnen, Barackenlager für sechsundzwanzig Kranke und steht unter der Oberin Fräulein Johanna Mentzel, die im französischen Kriege sich ausgezeichnete Verdienste erworben hat. Wenn wir in den „Grundgesetzen des Vereins“ Paragraphen finden, wie: „Der Verein zur Ausbildung von Krankenpflegerinnen stellt bei Mobilmachung des deutschen Heeres sein Krankenhaus mit allen Einrichtungen, sowie sein ganzes Personal für die Pflege kranker und verwundeter Krieger in Bereitschaft“ – und „Auf das Religionsbekenntniß wird bei der Aufnahme in die Anstalt keine Rücksicht genommen, doch wird bestimmt erwartet, daß alle im Dienste oder unter dem Schutze des Vereins stehenden Personen jede religiöse Ueberzeugung achten und niemals versuchen, ihre eigenen Ansichten anderen aufzudrängen“, so hat sich damit der Geist der Vereins-Anstalt am besten gekennzeichnet.