Die Forellen und die künstliche Fortpflanzung derselben

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Autor: Christian Ludwig Brehm
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Titel: Die Forellen und die künstliche Fortpflanzung derselben
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 38, S. 544–545
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1858
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Die Forellen und die künstliche Fortpflanzung derselben.
Nach eigener Ansicht von L. Brehm.

Wir haben bekanntlich in Deutschland, wenigstens im mittleren, nur zwei Arten Forellen, nämlich die Stein- und Lachsforelle. Die erste ist ein echter Gebirgsfisch und lebt in schattigen, hellen Bächen und Flüssen, welche einen steinigen, kieseligen Grund haben. Die letztere wird auch an ähnlichen Orten angetroffen, allein sie geht viel tiefer herab, und kommt sogar in das Meer; denn der Herr Doctor Schilling, früher Conservator des königlich preußischen zoologischen Museums zu Greifswald, traf sie spät im Frühjahre einzeln in der Ostsee an. Beide schön rothgefleckte Arten sind am leichtesten zu unterscheiden, wenn sie gesotten sind; denn dann hat die Lachsforelle ein fettes, röthliches, die Steinforelle aber ein etwas trocknes, weißliches Fleisch. Die Lachsforelle wird viel größer als die Steinforelle. Sie sind im Geschmack etwas verschieden, haben aber beide ein gesundes, schmackhaftes Fleisch. Viele ziehen das der Steinforelle dem der Lachsforelle vor, während andere das der letzteren besonders lieben. Es gibt viele Arten Forellen, welche zum Theil noch nicht richtig bestimmt sind. Eine der größten ist die gefleckte Forelle, welche im Genfer See lebt und bis 50 Pfund schwer werden soll. In den auf dem Rücken der norwegischen Gebirge liegenden Seen, in welchen im August noch eine Menge Eisschollen herumtreiben, gibt es nach Bose sehr viele Forellen; doch kann ich nicht sagen, welcher Art sie angehören. Die merkwürdigsten sind offenbar diejenigen, welche in den isländischen Teichen leben. Da diese im Winter bis auf den Grund gefrieren, so stecken die sie bewohnenden Forellen in der kalten Jahreszeit im Eise, werden aber, wenn dieses im Frühjahre aufthaut, nach Faber wieder lebendig und so munter, als wenn nichts vorgefallen wäre! Daß der Lachs, der ein Gewicht von 20, nach Anderen sogar von 60 Pfunden erlangt, auch eine große Forelle ist, bemerke ich nur beiläufig.

Doch ich komme wieder zu unsern mitteldeutschen Forellen zurück. Beide Arten hält man auch in Teichen und zwar in solchen, welche von Quellen gespeist werden und helles Wasser haben. Ein Haupterforderniß aber zum Gedeihen dieser Forellen in den Teichen ist das Vorhandensein kleiner Wasserschnecken, besonders der kleinen Ohrschnecken, mit denen der Grund guter Forellenteiche fast bedeckt ist. Diese verlangen aber, um sich so zu vermehren, daß sie den sie häufig verschlingenden Forellen hinlängliche Nahrung gewähren können, einen ganz besonderen Boden. In manchen Teichen kommen sie durchaus nicht fort. Forellenliebhaber der hiesigen Gegend haben den Versuch gemacht, Eimer voll dieser Ohrschnecken in ihre Forellenteiche tragen zu lassen, allein, weil der Boden derselben ihnen nicht zusagte, waren sie in zwei bis drei Jahren ganz verschwunden. Wie gern sowohl die Lachs- als Steinforellen diese Ohrschnecken fressen, sieht man daraus, daß oft ihre ganze Speiseröhre mit nichts Anderem, als mit ihnen angefüllt ist, was ich oft selbst beobachtet habe. Sie verschlucken sie mit den Häuschen, und scheinen diese durch ihren scharfen Magensaft auch mit zu verdauen.

Merkwürdig ist die Geschicklichkeit, welche die Forellen besitzen, durch Springen in die Ausgangsrinnen der Teiche ihrem Gefängnisse zu entfliehen, und in den unter ihnen fließenden Bach zu gelangen. Man muß deswegen, um dieses Entschlüpfen derselben nach Möglichkeit zu verhindern, den Rechen vor der Abflußrinne hoch machen lassen. Die Müller an den Gebirgsbächen behaupten, daß die Forellen im Stande seien, in dem Wasserstrahle der gehenden Mühlräder emporzusteigen, und ein Besitzer schöner Forellenteiche in der hiesigen Gegend hat mir erst neulich versichert, daß mehrere aus seinen Teichen in den unter ihnen fließenden Bach entwichene Forellen in die 3 bis 4 Fuß über demselben stehende Abflußrinne wieder heraufgekommen, und von ihr aus durch einen gewaltigen Sprung über den Rechen in die Teiche zurückgegangen seien.

Ein Haupthinderniß der Forellenzucht in Teichen, aber ist der Umstand, daß sie sich in denselben sehr schwer oder gar nicht fortpflanzen. Sie laichen entweder nicht, oder fressen die Jungen auf. Ein Forellenteichbesitzer der hiesigen Gegend hatte vor längerer Zeit einen seiner Teiche, welcher nicht vollständig ablief, sondern in der Mitte einen Wassertümpel übrig ließ, gefischt und mit 40 Stück 4—5 Zoll langen Forellen besetzt. Nach zwei Jahren wurde dieser Teich wieder gezogen; aber zur großen Verwunderung des Besitzers sah dieser anfangs gar keine Forellen in demselben. Endlich zeigte sich eine in dem Tümpel in der Mitte. Sie war bei der letzten Fischerei unbemerkt daselbst zurückgeblieben, und hatte die 40 kleinen Forellen ganz aufgezehrt, dadurch aber auch ein Gewicht von 5 Pfund erlangt. Die Forellen haben auch in den gewöhnlichen Teichen keine Stellen, an denen sie ihren Laich bequem absetzen können. In den Bächen und Flüssen wählen sie Sand- oder Kiesbänke, über welche ein sanft strömendes Wasser fließt. Hier bereitet sich das Weibchen, indem es die untere Seite der Schwanzflosse als Grabscheit benutzt, eine Rinne, in welche es seine Eier ablegt. Sobald dies von dem in der Nähe befindlichen Männchen bemerkt worden ist, streicht dieses längs der Rinne hinauf über die Eier hinweg und läßt seine Milch darauf fallen. Ist dies geschehen, dann kommt das unfern der Eier gebliebene Weibchen wieder herbei, wedelt mit dem Schwänze, und bedeckt die Eier mit dem neben der Rinne liegenden Sand oder Kies 3—4 Linien hoch, so daß das über ihnen hinwegrieselnde Wasser sie durch die dünne Decke derselben zwar noch berühren, aber nicht wegschwemmen kann.

Da nun die Forellen in den Teichen solche für das Laichen geeignete Plätze nicht finden, so unterbleibt dieses gewöhnlich ganz. Allein der menschliche Verstand hat hier nachgeholfen und

eine künstliche Fortpflanzung der Forellen

aufgefunden, welche wohl verdient, in diesen vielgelesenen Blättern bekannt gemacht zu werden. Ich halte mich dazu um so mehr befähigt und berechtigt, je öfter ich sie mit eigenen Augen gesehen habe.

Wer die Forellen künstlich fortpflanzen will, muß Quellen oder Abflußrinnen mit reinem hellem Wasser haben, unter welche Kasten von 1½ Fuß Höhe so gesetzt werden können, daß ein etwa 1 oder 1½ Zoll im Durchmesser haltender Wasserstrahl oben auf den Kasten fallen kann. Diese Kasten von 3—4 Fuß Länge und 1½–1¾ Fuß Breite und Höhe werden entweder von Bohlen (dicken Bretern) gefertigt oder aus Sandstein gehauen und oben mit einem Falz versehen, so daß der hölzerne Deckel gut schließt uns nicht die kleinste Oeffnung läßt. Knapp unter dem Deckel und in demselben wird eine 2 Zoll im Durchmesser haltende Oeffnung angebracht und mit einem wie ein Reibeisen durchlöcherten Eisenbleche verschlossen. Der Boden dieses Kastens wird mit einer 4—6 Zoll hohen Schicht von ausgewaschenem Kies bedeckt und so unter den Wasserstrahl der Quelle oder einem von einer Teichrinne abgeleiteten gestellt, daß dieser durch das auf dem Deckel befindliche durchlöcherte Eisenblech fällt und das im Kasten oder Steintroge befindliche Wasser bis auf den Grund bewegt, ohne jedoch den Kies aufzurühren. Einen Steintrog kann man viel später an seinen Ort stellen, als einen Holzkasten, weil dieser auswässern, d. h. seiner harzigen und anderen Theile beraubt werden muß, ehe man die Forelleneier hineinbringt.

Zur Zucht hat man schon im Frühjahre bei der Fischerei der Forellenteiche die größten Forellen beider Geschlechter ausgewählt und in einen kleinen Teich, in der hiesigen Gegend Hälter genannt, eingesetzt. Zu Ende des November oder zu Anfang des December — das Letztere ist die passendste Zeit — läßt man den Hälter ablaufen, fischt die dann befindlichen Forellen heraus und bringt sie in ein Gefäß, in welches entweder fortwährend frisches Wasser läuft oder gebracht wird. Jetzt nimmt man ein kleines Böttchergefäß, hier Wännchen genannt, und füllt es ein bis zwei Zoll hoch mit Wasser an, ergreift mit der einen Hand eine weibliche Forelle, hält sie über das Männchen und streicht mit den Fingern der andern so lange über den Bauch derselben hinweg, bis ihre reifen Eier in das Männchen fallen. Ist sie aller ihrer reifen Eier entledigt: dann wird sie in den gewöhnlichen Forellenteich gesetzt. Es wird nun eine zweite und dritte ergriffen und auf ähnliche Weise, wie die erste, ihrer Eier beraubt, bis man eine hinlängliche Zahl, d. h. so viel derselben erlangt hat, daß man überzeugt sein kann, sie werden die Oberfläche des im Kasten befindlichen Kieses beinahe bedecken. Nun kommt die Reihe an die Forellenmännchen. Auch sie werden nach einander über das Wännchen mit den Forelleneiern gehalten und, wie die Weibchen, am Bauche gestrichen, bis sie ihre Milch in das Wasser fallen lassen. Sobald dies geschehen ist, wird das Wasser mit den Eiern und der Milch umgerührt, [545] bis Alles als eine gelbliche Masse erscheint. Dies geschieht jedes Mal, so oft ein Männchen seine Milch hergegeben hat.

Ist Alles gehörig umgerührt und jede Forelle ihrem Teiche wiedergegeben, dann gießt man das Wasser mit den Forelleneiern in den Kasten, legt den Deckel darauf und verschließt auch wohl denselben durch eine daran früher gemachte Vorrichtung, wenn man von bösen Menschen Beschädigung zu fürchten hat.

Will man eine bedeutende Menge Forellen ziehen, dann macht man vorher zwei bis drei der oben beschriebenen Kasten oder Steintröge zurecht. Dies that stets ein Freund von mir, in der hiesigen Gegend, welcher die Forellenzucht mit eben so viel Eifer als Geschick betrieb. In kurzer Zeit klärt sich das Wasser in den Kästen oder Trögen ab und die gelblichen Eier liegen auf dem Kiese. Jetzt ist große Vorsicht nöthig. Man muß nämlich genau nachsehen, daß die Eier nicht übereinander liegen und nicht von dem auf sie fallenden Wasserstrahle unter den Kies getrieben werden; in beiden Fällen kommen sie nicht aus. Ist also das Ersten der Fall, dann bringt man sie behutsam in die gehörige Ordnung und bemerkt man den letztern Uebelstand, dann befreit man sie mit Vorsicht von dem sie bedeckenden Kiese und mäßigt die Gewalt des in den Kasten fallenden Wasserstrahles so, daß er zwar das Wasser in dem Kasten, nicht aber die Eier, noch weniger den Kies bewegen kann. Auch muß man vorher genau nachgesehen haben, ob der Wasserstrahl reines Wasser oder moorige Theile enthält; denn im letzteren Falle, welcher öfter vorkommt, als man glauben sollte, werden die Forelleneier mit einem moorigen Ueberzuge bedeckt und gehen ebenfalls zu Grunde.

Es versteht sich von selbst, daß man die beschriebenen Forellenkästen nur dahin stellen kann, wo das Wasser auch im strengsten Winter nicht gefriert. Denn hat es nicht so viel Wärme, um der Kälte zu widerstehen, dann bildet sich auf dem Deckel oder am Kasten eine Eiskruste, welche das Ein- und Ausfließen des Wassers unmöglich macht und in kurzer Zeit alle Eier zu Grunde richtet.

Will man nach dreißig oder vierzig Tagen wissen, wie es mit der Zucht steht, so sieht man nach, hebt den Deckel auf, weist dem Wasserstrahle einen andern Weg an, nimmt sehr behutsam ein Ei nach dem andern aus dem Wasser und hält jedes einzelne an das Licht. Die ganz hellen, durchsichtigen wirft man weg, denn diese sind faul; die aber mit dunkeln Punkten oder einer dunkeln Masse legt man vorsichtig wieder in den Kasten, denn diese sind gut.

Nach sechzig bis achtzig Tagen — die gelinde oder strenge Kälte bewirkt diesen Unterschied — kriechen die jungen Forellen aus. Sie bilden dann eine ungestaltete, röthliche, gallertartige Masse, an welcher unten die Eierschale noch hängt und die Augen als dunkle Punkte bemerkbar sind. In kurzer Zeit aber entwickeln sie sich zu niedlichen, einer kleinen Stecknadel an Größe ähnlichen, nur etwas stärkeren Fischchen, welche munter im Kasten herumschwimmen. In diesem dürfen sie aber nicht lange bleiben, denn sie würden aus Mangel an Nahrung zu Grunde gehen. Die meisten Forellenzüchter lassen sie nun in kleine Teiche, welche auch warmes, dem Froste widerstehendes Wasser haben. Allein es ist viel besser, sie in einen kleinen, nicht zufrierenden Bach zu bringen. Der Aufenthalt in diesem ist ihrer Natur angemessen und bekommt ihnen deswegen am besten. Man kann sie ja später wieder fangen und als Brut in einen Forellenteich setzen. Wie ungern diese Forellchen, wenn sie sich gehörig entwickelt haben, im Kasten verweilen, sieht man daraus, daß sie, wenn die Löcher in dem Bleche, durch welche das Wasser aus dem Kasten abläuft, nicht ganz eng sind, sich zuweilen durch sie hindurchdrängen und das Weite suchen.

In sehr strengen Wintern friert trotz des warmen Quellwassers der Deckel zuweilen an den Kasten an. In diesem Falle läßt man Alles ganz ruhig und wartet, bis die mildere Witterung im Februar das Oeffnen des Deckels gestattet. Sobald als möglich muß man aber, wie wir gezeigt haben, nachsehen, weil die vollständig entwickelten Fischchen, um nicht zu verkümmern, aus dem Kasten genommen und in den Bach gesetzt werden müssen.

Mein schon oben erwähnter Forellenfreund machte einst den Versuch, eine Forelle in einem Bierglase zu entwickeln. Er brachte deswegen zwei Forelleneier in ein solches, stellte es in das Fenster seiner Schlafkammer, in welche der Frost nicht dringen konnte, und füllte das Glas alle Tage mit frischem Wasser. Nach fünfundsechzig Tagen hatte er die Freude, aus dem einen noch übrigen Eie — das andere war schon früher als faul weggeworfen worden — ein junges Forellchen auskriechen zu sehen.

Dieses ist aber das einzige mir bekannte Beispiel, daß sich ein Forellchen auf diese Art aus dem Ei entwickelt hat.

Wie nahe beide deutsche Forellenarten mit einander verwandt sind, zeigt sich auch bei dieser künstlichen Fortpflanzung derselben. Wir haben von beiden Arten Eier und Milch in einem Gefäße untereinander gemischt und die Forellenzucht litt dadurch nicht im Geringsten. Es entstanden Bastarde, deren Kinder aber theils Stein-, theils Lachsforellen wurden und so die echten Arten, wie die Bastarde der Raben- und Nebelkrähen, wieder herstellten.

Diese künstliche Forellenzucht, welche mein Freund Jahre lang mit dem besten Erfolge betrieben hat, ist sehr zu empfehlen; denn sie ist wohlfeil, wenig mühsam, sicher und vortheilhaft.

Sie ist 1) wohlfeil; die Kosten derselben werden blos durch die Anschaffung und Einrichtung der Kasten verursacht und betragen wenig mehr, als der Satz, wenn man ihn kaufen soll, für einen einzigen Teich in einem einzigen Jahre, weil dieser sehr theuer, überhaupt schwer und in manchen Gegenden gar nicht zu haben ist. Ueberdies hat man die Ausgabe für die Kasten nur ein einziges Jahr, denn selbst die hölzernen halten viele Jahre und die steinernen ein Menschenleben lang. Ebenso ist sie

2) wenig mühsam. Das Streichen der Forellen macht nur wenig Arbeit, und befinden sich ihre Eier einmal in dem Kasten, dann hat man nur nachzusehen, daß Alles in gehöriger Ordnung bleibt und das Auskriechen der Jungen zur rechten Zeit bemerkt wird, damit diese nicht zu lange im Kasten bleiben und verkümmern. Diese Aufsicht über die Zucht macht dem Freunde der Natur mehr Freude als Mühe und gewährt ihm eine anziehende Unterhaltung. Diese Forellenzucht ist auch

3) sicher. Wie schon bemerkt wurde, schlägt sie bei richtiger Behandlung nicht fehl. Darauf muß man natürlich besonders aufmerksam sein, daß das Wasser nach der oben angegebenen Anweisung gehörig ein- und ausfließt, die Eier richtig liegen, nicht von einem moorartigen Ueberzuge bedeckt und nicht von einer Wasserspitzmaus aufgefressen werden; denn wenn der Deckel nicht gehörig schließt oder der Kasten so schadhaft ist, daß diese sich hineinarbeiten kann, werden die Eier von ihr in einer einzigen Nacht vernichtet. Endlich ist diese Forellenzucht auch

4) vortheilhaft. Die Forelle ist in unserer Gegend schon theuer — das Pfund wird hier aus erster Hand für 10 Sgr. verkauft — in den benachbarten Städten aber sehr kostbar, und der Satz ist, wie wir gesehen haben, überall schwer und nur für hohen Preis zu haben. Welch' ein Vortheil ist es da, diese gesunden, sehr schmackhaften und kostbaren Fische selbst ziehen zu können!