Die Geldpost in England

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Titel: Die Geldpost in England
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aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 194–197
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1853
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Darstellung der Post-Office-Money-Order
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[194]
III.
Die Geld-Post in England.
(Post-Office-Money-Orders.)

Als vor 60 Jahren der englische Marine-Soldat für 30 Schillinge monatlich den Franzosen auf beiden Theilen der Erdkugel zum Kampfe herausforderte und die Landarmee für 1 Schilling täglich in Indien um’s Leben spielte, fing man an, einzusehen, daß die Soldaten ihre Ersparnisse nicht sicher und rasch genug an ihre Liebchen oder Frauen senden konnten, nicht einmal innerhalb des engern, vereinigten Königreichs. Die Regierung, die Gefahr sehend, wenn sie ferner zugäbe, daß die Ueberschüsse der Löhnungen Löcher in die Taschen der Soldaten brennen, war damals schon so gütig, ein recht sicheres Mittel gegen diese Verbrennungen in der Tasche zu erfinden. Das Monopol, Geld von einem Orte zum andern zu befördern, ward an drei Gentlemen, in Verbindung mit der Post, zugestanden. Sie durften – acht Pence für jedes Pfund und ein Schilling Stempelsteuer für die Regierung, wenn die Summe über zwei Pfund betrug – höchstens fünf Pfund auf je eine Person oder Sendung – Gelder von Privatleuten befördern. Der Brief selbst mußte außerdem mit einen Schilling frei gemacht werden. Die Tage dieses Monopols sind nun Gott sei Dank vorüber. Was früher einen Schilling kostete, wird jetzt viel pünktlicher und profitabler für alle Theile à ein Penny gethan, wobei die Regierung blos etwa 50,000 Thaler jährlich gewinnt, natürlich abgesehen von dem Gewinne, welchen sie durch die fabelhafte Summe von Briefen für Geldaufträge genießt. Als das Privilegium von Marine- und Landsoldaten, Geld unter obigem Monopole schicken zu dürfen, auf das Publikum [195] überhaupt ausgedehnt ward, hatte Jeder der drei Monopolisirten einen Durchschnitts-Nettogewinn von etwa 4,600 Thaler jährlich. – Erst im Jahre 1838 ward das Geldsendungsmonopol (Money-Order-Office) mit der Post selbst vereinigt und die Gebühren dafür auf die Hälfte herabgesetzt. Aber ein Haupt-Beamter konnte mit zwei Gehilfen noch alle Aufträge des Publikums besorgen und zwar mit einem Verluste der Regierung. Die Acht-Pence- und Schilling-Portos konnten diesen Geschäftszweig nicht beleben. Erst das Penny-Porto ward der Vater des gigantischen Money-Order-Systems [1], das jetzt durch ganz England in einer Thätigkeit blüht, die unglaublich sein würde, wenn sie nicht durch die genaueste, täglich fixirte Statistik bis in’s Kleinste bestätigt würde. Das Penny-Porto mit dem Money-Order-System hat, wie Dickens in seiner Zeitschrift sagt: die Tugenden der Klugheit, Sparsamkeit, der Bruderliebe und Selbstverleugnung unter Millionen gekräftigt, die unsäglichen kleinen Qualen, die aus momentanen Geldverlegenheiten entstehen, geheilt, und den Kleinhandel mit goldenen Schwingen versehen. Diese und andere großartigen Segnungen werden durch folgende Thatsachen erst gehörig gewürdigt werden können.

In dem Jahre, welches der Einführung des Penny-Portos vorausging, war die Gebühr für Geldbriefe (Aufträge zum Zahlen bei Einzahlung in einem Bureau) 3 und 6 Pence bis zu Beträgen von 5 Pfund. Es wurden im ganzen Königreiche nur 180,000 Aufträge für 2,191,000 Thaler während dieses ganzen Jahres gegeben. Und im 10ten Jahre des Penny-Portos, 1850? – Vier Millionen, vierhundert und vierzig Tausend Aufträge auf neunundfunfzig Millionen, vierhundert fünf und sechszig Tausend Thaler! Blos 1 Million weniger als die ganzen Einkommen- und Grundsteuern im ganzen Königreiche. Im ersten Monate des Penny-Portos (1840) etwa 10,000 Aufträge für 112,000 Thaler; im Monat December 1851 gegen 370,000 Aufträge für mehr als 4,800,000 Thaler. Eine Zunahme um das Vierzigfache! In diesem einen Monate zweimal so viel, als im ganzen Jahre 1840. Was heißt das, aus trockenen Zahlen übersetzt in’s warme Leben? Von allem Besitzthum ist Geld am Schwersten zu halten, desto schwerer, je weniger es gilt, vor’m Ausgeben zu retten! Wenn früher ein Jüngling aus der Provinz, ein Unterkommen suchender Schotte seine sichere Heimath verließ, um sein Glück in der Ferne zu suchen und wenn er es gefunden, wie oft unterlag er den Versuchungen, die Ersparnisse für Vergnügungen zu vergeuden, da es zu kostspielig war, sie für spätere Zwecke oder den bedürftigen Angehörigen zu Hause zu übersenden! Jetzt haben diese Versuchungen ihre Macht für Jeden, welcher will, verloren: er kann seine Ersparnisse schnell, sicher und wohlfeil durch Post-Aufträge hinsenden, wohin er will, zur guten, alten Mutter, zur leidenden Schwester oder in Sparbanken für seine eigene Zukunft, seine Heirath, seine Etablirung.

Welche Summen gingen schon von braven Irländern aus England hinüber auf die grüne Insel des Elends! Jede Heuernte machen Irländer eine Invasion nach England. Im Februar 1851 wurden 13,000 Aufträge in England für Irland gegeben für 133,000 Thaler, im Heumonat desselben Jahres dagegen 33,000 Aufträge für mehr als 230,000 Thaler.

Ohne das Money-Order-System und unter dem alten Monopol wäre wahrscheinlich das Meiste von diesen 230,000 ersparten Thalern vertrunken oder wenigstens in Hecken und Höhlen und alte Strümpfe versteckt oder in krempenlose Hüte eingenäht, zu spät gekommen. Während des Hungerjahres (1847) übertrafen die Aufträge für Irland die Durchschnittssumme um 143,000 Aufträge für mehr als 1 Million Thaler, ein Beweis, wie der Arme gern dem Armen hilft, wenn ihm nur Mittel und Wege dazu gebahnt werden. Die „Money-Order-Office“-Statistik Schottlands malt den Charakter der Bewohner mit schönern Farben, als alle Kunst, als berechnend, sparsam und kaufmännisch-ökonomisch auch in den kleinsten Geldsachen, gemäß dem englischen Sprüchworte: „Hüte die Pence, die Pfunde sorgen schon selbst für ihre Sicherheit.“ – Mit einer um zwei Drittel geringern Bevölkerung, als Irland, bekam es doch von seinen Söhnen und Töchtern aus England über 1,700,000 Thaler durch das Money-Order-System; Irland während derselben Zeit für zwei Drittel und von mindestens zwei Drittel mehr nur etwa 2 Millionen Thaler. Schottland bekam sein Geld durch 140,000, Irland durch mehr als 200,000 Aufträge, was zugleich auf den verschiedenen Werth und Lohn für schottische und irische Arbeiter schließen läßt.

Das „Money-Order-System“ hat ein unberechenbar gesteigertes Leben in den Kleinhandel gebracht und die Tabuletkrämerei und das lästige Hausiren beinahe ganz beseitigt, so wie es Alle, die früher nicht ohne eine Masse von Aufträgen und Commissionen befreundeter oder verwandter Familien, vom Lande „in die Stadt“ gehen durften, von großen Belästigungen und Verantwortlichkeiten befreit haben muß. Jede Familie, jeder kleine Handwerker, jeder Ladenbesitzer bekömmt jeden Artikel in jeder Quantität in jede Gegend des Königreichs in höchstens 24-48 Stunden geschickt gegen eine Money-Order, die in nicht weniger als elfhundert durch das ganze Land vertheilten Bureaux aufgegeben werden können. Händler und Städte en gros haben zum Theil selbst ihre besondern Fahr- und Eilposten, welche die in Penny-Briefen ertheilten Aufträge ausführen und Zahlung dafür durch Anweisungen auf die Post erhalten.

Durch Penny-Porto, 1100 Money-Order-Offices und „parcel-delivery-companies“ (Gesellschaften, die Packete befördern) öffentliche für alles Publikum und private, d. h. einzelner Großhandlungen, haben in England Zeit und Raum ihre Kraft verloren. Man kann in jedem Orte [196] jeden noch so entfernten Artikel so leicht beziehen wie von einem Wandnachbar. –

Aufrufe zur Mildthätigkeit werden nicht selten in Briefen à 1 Penny mit Anweisungen auf die Post in wenig Stunden reichlich befriedigt. Höker, Kleinhändler, Matrosen und dergleichen kleine unstäte Leute zahlen ihr Geld der Sicherheit wegen an einem Orte ein, um es sich an einem andern wiederzuholen: eine ganz praktische Sicherstellung gegen eigene Versuchungen und die langen Finger Anderer. Kleine Schulden und Forderungen lassen sich auf diese Weise stets schnell und sicher erledigen. Der Segen für das Publikum geht materiell und moralisch in’s Unendliche, zumal wenn man sich dabei erinnert, daß durch ganz England (am Ausgebildetsten in Schottland) durch das vollkommenste Banksystem jede Summe von 5 Pfund an zu jeder Zeit und auf jede beliebige Zeit zinsbar angelegt werden kann und jeder gemeine Bauer, Matrose u. s. w., der sich in dieser Beziehung einer Bank zu empfehlen wußte, Credit auf ziemlich hohe Beträge bekömmt, wenn er sich verbessern, etabliren oder sonst durch einen momentanen Geldaufwand in Production und Achtung höher stellen will.

Ein Brief mit 5 Siegeln würde in England, insofern er einen Geldbrief bedeutete, als das Zeichen eines längst untergegangenen barbarischen Zeitalters so merkwürdig sein, daß man ihn für Geld sehen lassen könnte. Geld unterwegs ist so lange todt, als es reis’t. Wozu diese commercielle Barbarei! Geld, das nicht reis’t und hier bezahlt auch zugleich dort bezahlt ist, hat eine doppelt lebendige Existenz, als körperliche Masse und als geistiges, als Creditwesen.

Die „Central-Money-Order-Office“, dicht neben dem Hauptpostamte Londons und der Welt, in Aldersgate-Street, das Herz der übrigen 1099 Anstalten, verdient noch einen kleinen Besuch. Ein riesiges Gebäude mit ungeheuern Gewölben, die sich in unermeßliche Wälder und Berge von Anweisungen und Quittungen – alle auf das Sorgfältigste und Methodischste geordnet – verlieren. Das Bureau, worin die Orders ausgegeben und bezahlt werden, hat einen unendlich langen Zahltisch, an welchem die Commis hinter Eisengittern mit ihren hölzernen Zahlbrettern und kleinen, niedlichen Goldwagen in unabsehbaren Massen unaufhörlich zahlen und zahlen lassen, schreiben und schreiben lassen. Hier sieht man alle Tage von 10 bis 4 Uhr alle Sorten von Menschen in Massen kommen und gehen, so daß die Schwung-Thüren (die sich, ohne Klinken, durch bloßes Andrängen nach Innen und Außen öffnen) nie eine Minute Ruhe haben: schmierige Fleischer mit Fettklümpchen im Haar vom Newgate-Markt, ihre heißen Stirnen an den Eisengittern kühlend und reibend und gierig durchblickend, wie Bären im guten Humor, straffe, kleine Commis, noch nicht lange aus der Schule gelaufen, ältere Commis in Jagd-Fracks, Matronen, die keine Macht der Erde oder des Himmels bewegen kann, in kurzen, klaren Worten zu sagen, weshalb sie eigentlich gekommen sind, Leute mit kleinen Kindern, die in ganz entlegenen Ecken untergebracht werden und aussehen, als sollten sie da, aufgegeben, ewig hocken bleiben, Arbeiter, Kaufleute, Beamte mit halben Gehältern, zurückgezogene alte Herren aus schönen Gartenhäusern am New-River, ungeheuer kaltblütig gegen Stöße und Tritte und ungeheuer ausdauernd, ihre Anweisungen mit Stöcken und Regenschirm-Stielen hinein zu schüren u. s. w.

Die Art, wie die Leute Geld zahlen und empfangen, ist eine unerschöpfliche Quelle von Charakter-, Standes- und Vermögens-Enthüllungen. Damen z. B., die beim Einzahlen zögern, den letzten Schilling hinzulegen und sich allemal einbilden, diese Kleinigkeit werde in der Eile und Unendlichkeit des Geschäfts nicht bemerkt werden, sind allemal Hausfrauen.

Hin- und herschwebend hinter diesen Massen beobachtet ein langer Constabler kaltblütig deren Thun und Treiben, ein stattlicher Anblick für Matronen und Wittwen und unaufhörlich in Anspruch genommen vom weiblichen Geschlecht, das sich nicht in die ungalante Ordnung des Geschäfts finden und fügen will. Wer falsches Geld hat, hüte sich, es hierher zu bringen. Der stattliche Constable winkt euch in ein Nebenzimmer, schneidet euch eure Krone entzwei und wickelt die Stücke im besten Falle nach einer scharfen Untersuchung in einen mit eurem Namen beschriebenen Zettel, in welchem sie einem großen Vorrathe anderer unedeln Münzen einverleibt werden. Daß eine Menge Schwindler, Pillendreher, Haarwuchsmacher u. s. w. durch die Money-Order-Office und die Leichtgläubigkeit des Publikums reich werden, ist bekannt. „Wer fünf Schilling schickt, sichert sich dadurch ein jährliches Einkommen von 75 bis 300 Pfund, so lange er lebt.“ – Der Fall ist bereits durch die Zeitungen bekannt geworden. Die „Money-Order-Office“ hat dem Autor dieser Anzeige viele Tausende von Pfunden auszahlen müssen, allerdings ein befremdendes Zeichen von arithmetischer Bildung unter dem großen Haufen in England. „Leichtgläubigkeit und Geldgier haben keine Grenzen.“

Hinter den Commis läuft eine Reihe von 1100 „Taubenlöchern“, wie der Kunstausdruck heißt, hin, entsprechend den 1100 Bureaux in England (mit Irland und Schottland, die eigene Bureaux haben, 1700). Wenn man eine Geldanweisung präsentirt, geht der Commis direct damit in die Höhle hinein, die den Namen des Ortes trägt, wo sie ausgegeben und bezahlt ward. Stimmt es, so erfolgt sofort die Auszahlung. Das Centrum aller 1100 (und resp. 1700) Bureaux in Aldersgate-Street beschäftigt 178 Commis ohne die obern Beamten. Ordnung und Zusammenhang sind hier so schnell und genau, daß jeden Tag um 2 Uhr die Bilanz jedes der 1700 Bureaux bis auf Heller und Pfennig gezogen werden kann. –

Um eine Ahnung von den riesigen Operationen des ganzen Systems zu geben, theilen wir die Uebersicht des letzten Jahres mit. Es wurden 4,700,000 Orders auf 63,000,000 Thaler gegeben und überhaupt 119,000,000 Thaler durch die Money-Order-Offices in Empfang genommen und gezahlt, mehr als ein volles Drittel der ganzen Staatsausgaben dieses officiell ziemlich theuern Landes. Jeden Tag ein Umsatz von kleinen, nicht bankfähigen Beträgen – von 350,000 Thaler. Der Reingewinn betrug 1851 ziemlich 50,000 Thaler. Ohne Penny-Porto und mit dem Monopol setzte die Regierung dabei jährlich über 74,000 Thaler zu. – Trotz der ungeheuern Zunahme dieses Geschäfts und der Verdoppelung seiner Arbeiten – sind die Kosten desselben auf die Hälfte gesunken, ein Beweis, was praktische Einrichtung und Einfachheit vermag. [197] Man schaffte 78 Hauptbücher und 60 Commis ab, um das verdoppelte Geschäft besser führen zu können. Blos durch Verkleinerung der gedruckten Formulare wurden jährlich gegen 8000 Thaler gespart. Dadurch, daß man das Gesetz, nach welchem jedes einzelne Geschäft in einer besondern Anweisung gegeben werden mußte, aufhob, spart man wöchentlich 46,000 Briefe im Durchschnitt. Diese Reformen in der Verwaltung geben eine Ersparniß von etwa 120,000 Thaler jährlich bei ungeheuerer Zunahme der Geschäfte.

Wir sind zu Ende. Für den nachdenkenden Leser werden die angeführten Thatsachen einleuchtender und stärker predigen, als alle Redekünste, wie das moralische und materielle Heil des Volks wesentlich auf der Freiheit und Flüssigkeit der Werthe und Waaren, des Verkehrs beruht, auf Einrichtungen, die Raum und Zeit überwinden und Jedem zu jeder Zeit Gelegenheit bieten, Mangel und Ueberfluß, Angebot und Nachfrage auszugleichen. Alles Andere, ob es politisch vom Staate oder heilig aus der Kirche oder philanthropisch von Gesellschaftskünstlern ausgehe, ist, wenn nicht störend, so doch stets wenigstens Nebensache.


  1. Das Money-Ordre-System besteht darin, daß man, anstatt das Geld verpackt der Post zur Versendung zu übergeben, dasselbe in das Postbureau des Ortes baar einzahlt, welches dafür 2 Scheine ausstellt, von denen der eine im Besitz des Absenders bleibt. Der zweite geht mit der Adresse des Empfängers nach dem Orte seiner Bestimmung, wo er vom dortigen Postbureau sofort gegen Quittung ausgezahlt wird. Es werden dadurch Baarsendungen oder Wechselgeschäfte gänzlich vermieden. Auch in Deutschland ist seit einiger Zeit die Sache eingeführt, wird aber wenig benutzt, wie im Anfange in England, eben weil sie bei uns noch zu kostspielig ist.  Die Red.