Die Kaiserglocke, ein naturwissenschaftlicher Scherz

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Textdaten
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Autor: K. R.
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Titel: Die Kaiserglocke, ein naturwissenschaftlicher Scherz
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 23, S. 394
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[394] Die Kaiserglocke, ein naturwissenschaftlicher Scherz. Als ich vor einigen Jahren hier einige naturwissenschaftliche Spielereien mittheilte, wurden dieselben von zahlreichen Lesern mit großem Interesse aufgenommen, und immerhin - ich hoffe es wenigstens - haben dieselben wohl vielfach Anregung zu ernstern Beschäftigung mit der Natur und ihrer Wissenschaft gegeben. In diesem Sinne bitte ich auch das Folgende anzusehen.

Man bindet einen dünnen, doch starken Bindfaden so an einen silbernen Löffel, eine eiserne Ofenkrücke oder ein ähnliches metallenes Instrument, daß dasselbe in seiner Mitte hängt. Die beiden etwa armlangen Enden des Bindfadens wickelt man einige Male um die beiden Zeigefinger, steckt diese letzteren dann fest in die Ohröffnungen, läßt nun mit vorgebeugtem Oberkörper den Gegenstand hin un her schwingen und zu beiden Seiten gleichmäßig gegen eine Stuhlkante anschlagen. Die Wirkung ist eine großartig-überraschende, und sie gewährt eine schöne Veranschaulichung der Lehre von Leitung des Schalls. Mag das Kunststückchen auch hier und da immerhin bekannt sein, in dem weiten Leserkreise der „Gartenlaube“ wird es doch sicherlich vielfach ein neues Vergnügen und hoffentlich auch ernste Anregung bieten.

K. R.